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Eichhörnchenstation Freiburg

Mitglied im Eichhörnchen Notruf e.V. und Eichhörnchen Schutz e.V.

 Die Eichhörnchen-News 2021:

19.4.: Heute sind Isa, Frodo und Simi in die Außenvoliere zu Jamie, Josie, Paul, Anton und Anjali gezogen. 

Matti und Pepper haben eine Zimmervoliere bei Jana bezogen. Jana pflegt auch noch Manuka, Hans und Tinka, wobei Manuka wohl bald in meine große Behindertenvoliere hier zu Murmel ziehen wird. Vielleicht werden ihre Zähne ja noch besser, aber das muss man auf jeden Fall noch länger beobachten....  Hans´Pipi-Problem durch die Katzenverletzung wird besser ;-)

Mokus, Miles und Gladis werden in der Außenvoliere bei Yvonne nun scheuer - gut so.

14.4.: Nun hat auch Matti noch Gesellschaft bekommen: Pepper wurde am Montag noch im Stühlinger "aufgegriffen". Sie war abgestürzt und hat sich an den oberen Nagezähnen verletzt. Bis sie in eine Zimmervoliere umziehen, bleiben die beiden noch einige Tage bei Lara.

Mit Tinka und Hans läuft es gut, nur hat der kleine Hans wohl aufrund einer inneren Verletzung durch die Katze Blut im Urin - hoffentlich heilt das.

Isa und Frodo turnen in meiner Zimemrvoliere herum und fressen mittlerweile schon sehr viel feste Nahrung.

Meine liebe Bjelka, die mit einer Zahnfehlstellung seit einem Jahr bei mir lebte, ist leider gestorben! Die Schwellung im Gesicht war entgegen der Dioagnose der Tierärztin doch ein Abszess. Ich hatte Bjelka seit 10 Tagen mit Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt, wobei das Antibiotikum kaum Wirkung zeigte. Außerdem habe ich jeden Tag den Abszess gespült, wobei Bjelka vorher Beruhigungsmittel erhielt. Sie hat das sooo gedudlig ertragen, obwohl es sicher schmerzhaft war. Täglich habe ich große Mengen Eiter herausgeholt. Gestern ist bei der Behandlung dann ihr kleines Herz stehen geblieben. Natürlich musste die Behandlung sein, aber es fühlt sich in diesen - leider immer wieder vorkommenden - Fällen trotzdem immer so an, als hätte ich das Tier zu Tode gequält.  Ich bin sehr deprimiert.

12.4.: Gestern gab es zwei Neuzugänge: Aus Betzenhausen Tinka, die eine kleine Verletzung an der Lippe hat  und ca. 4 Wochen alt ist und Hans aus der gleichen Freiburger Ecke, der etwas jünger ist und die Bekanntschaft einer Katze gemacht hat... Beide finden die Ersatzmilch natürlich noch sehr "bäh" und Jana müht sich mit ihnen ab. 

Emil hat es leider nicht geschafft :-(

Manuka und Lotta machen uns Sorgen in Bezug auf die Stellung der Nagezähne.

Simi und Manuka dürfen heute noch in eine nagelneue Zimmervoliere umziehen, was vor allem den mittlerweile recht aktiven Simi freuen wird.

Die Hörnchen in den Außenvolieren kuscheln alle in den Kobeln bei dem nochmaligen Wintereinbruch ...

 

9.4.: Eichhörnchen-Umzugstag! Mokus, Miles und Gladis sind für ihre letzten 4 Wochen in menschlicher Obhut in die Auswilderungsvoliere von Yvonne und Alex gezogen. Frodo teilt sich nun eine Zimmervoliere mit dem Wonneproppen Isa. Und Anton und Anjali ziehen in die Außenvoliere zu Jamie, Josi und Paul.

Einen durch eine Katze schwer verletzten Eichhörnchenbub, Emil, hat gestern Steffi in Sexau aufgenommen. Emil schleppt die Hinterbeine nach und es wird einige Tage dauern, bis man beurteilen kann, ob er eine Chance auf Genesung hat. 

7.4.: Vergangenen Sonntag wurde uns ein kleiner Eichhörnchenbub aus dem Stühlinger gebracht, Gestern habe ich dann erfahren, dass von Nachbarn der Finder auch noch ein Geschwisterchen gefunden worden war. Letzteres war in einer Auffangstation in BadenBaden gelandet. Damit die Geschwister wieder zusammen sind, wurde daher auch unser Findling nach BadenBaden gebracht.

Heute wurde noch ein 5-6 Wochen altes Eichhörnchenmädchen, Isa, gebracht. Sie hat wohl  ihre Mutter verloren, macht aber einen recht fitten Eindruck.

3.4.: Samu, ein kleiner Eichhörnchenbub, der vorgestern aus dem Kaiserstuhl gebracht wurde, hat es leider nicht geschafft. Er starb trotz sofortiger Antibiotikagabe in der Nacht an einer Lungenentzündung.

Gestern habe ich noch Simi (Simon) aus Littenweiler aufgenommen. Er macht bisher einen sehr guten Eindruck und wird wohl heute mit Manuka eine neue "WG" bei Jana gründen.

Bjelka, mein einjähriges, behindertes Eichhörnchen, ist leider auch sehr krank. Leider weiß auch die Tierärztin nicht genau, was mit ihr los ist :-(

Betti, Lotta, Anjali, Anton, Matti, Miles, Mokus, Gladis, Frodo, Jamie, Josie und Paul geht es gut.

31.3.: Chet habe ich gestern einschläfern lassen. Er hatte mehrfach täglich schwere epileptische Anfälle. Mach´s gut, kleine Hörnchenseele.

Neuzugang seit dem letzten Eintrag: Matti. Er wird vorerst von Lara versorgt. Bis auf eine Blasenproblematik, die man aber wieder in Griff bekommen müsste, geht es ihm gut.

Frodo kommt morgen wieder zu mir - bzw. zu Miles, Mokus und Gladis in eine Zimmervoliere.

Jamie, Josi und Paul sind nach außen umgezogen, wo es ihnen offensichtlich prima gefällt.

Anton hat leider immer noch Durchfall, ist aber ansonsten fit und hat mit Anjali ebenfalls eine bei Rosie neu eingerichtete Zimmervoliere bezogen.

Auch mit Manuka geht es weiter aufwärts und auch Jana richtet eine Zimmervoliere ein.

29.3.: Auch gestern gab es wieder zwei Neuzugänge. Zunächst Frodo, gefunden im Glottertal. Der Kleine ist etwas untergewichtig, aber sonst fit. Er wurde für eine Woche von Frau Engel übernommen, bis er hier eine Zimmervoliere beziehen kann. Sie berichtet, dass er schon fleißig nuckelt :-)

Später kam noch Chet aus Littenweiler. Der Kleine ist leider sehr krank und zeigt neurologische Symptome. Er bekommt die entsprechenden Medikamente und wir kämpfen...

Gladis´ Rotznase wird besser und sie wird nun auch wieder aktiver. Auch Miles geht es gut. Er wird wohl bald mit Mokus in die Zimmervoliere ziehen, denn Mokus´ momentane Kumpels Josi, Jami und Paul dürfen bald in eine Außenvoliere, so aktiv sind sie schon.

Manuka entwickelt sich ebenfalls gut, trotz der schweren Verletzungen. Auch Betty und Lotta gewinnen langsam Zutrauen in ihre Pfleger - besonders wichtig bei Hörnchen, die vielleicht in einer Behindertenvoliere bleiben müssen.

Anjali geht´s auch prima, nur Anton leidet immer wieder unter Durchfall....

28.3.: Gestern kamen noch zwei Freiburger Hörnchen: zunächst Gladis,  die in der Elsässerstraße gefunden wurde. Das 6-7 Wochen alte Hörnchen ist wohl abgedtürzt und hat sich dabei einen Nagezahn eingeschlagen. Ich hoffe, er wächst so nach, wie er stehen soll.... Außerdem hat sie eine Atemwegsinfektion und daher eine Rotznase.... Kurz danach wurde noch der ebenso alte Miles  aus Herdern gebracht. Der Kleine hat aber keinerlei Blessuren, sondern wohl nur seine Mutter verloren. Er nuckelt auch schon recht brav die Ersatzmilch. 

Der Winzling Peppino ist - obwohl Lara mit dem Kleinen die Nächte durchgemacht hat - gestorben. Da er so winzig war, hatten wir ja von Anfang an vermutet, dass er von der Mutter schon aussortiert worden war, weil er eine organische Erkrankung hat oder eine Milchunverträglichleit (ja, das gibt´s). Obwohl er anfangs zunahm, bekam er immer mehr Probleme mit der Verdauung und alle Bemühungen und Medikamente haltfen nichts :-(

Allen anderen Findlingen geht es gut.

26.3.: Gestern Abend 4 Neuzugänge!

Los ging´s mit dem 6 Wochen alten Mokus (ungar.: "Eichhörnchen"), der an der Dreisam gefunden wurde. Er hat wohl bei einem Ausflug seine Mutter verloren und war recht geschwächt, konnte heute Morgen aber schon zu Jamie, Josi und Paul in die Zimmervoliere ziehen, wo er gleich mal durchgestrubelt wurde.

Gleich danach wurde mir über das Tierheim Freiburg die 3 Wochen alte Manuka vermittelt. Die Kleine wurde übelst von einer Katze verbissen. Dank des schnellen Handelns der Finderin hat Manuka wohl noch rechtzeitig Antibiotikum bekommen, braucht aber nun intensive Pflege. Sie wird heute Abend von Jana übrnommen, die dann einige Zeit "Rundumbetreuung" machen wird. 

Den Abschluss des Abends bildeten Betty und Lotta aus Oberschopfheim, deren Mama einen Kobel unter den Dachfirst gebaut hat - nun sind die beiden 6 Wochen alten Mädels heruntergefallen und beide auf der Nase gelandet. Vermutlich sind auch die Kiefer gebrochen, zumindest sind die Zähne eingeschlagen. Die beiden brauchen sämtliche gedrückte Daumen, dass die Zähne so nachwachsen, dass sie richtig stehen und sich abnutzen. Wenn nicht, bleibt nur die Behindertenvoliere oder das Einschläfern. Die Finder werden aber auf jeden Fall aktiv und bauen ein "Sprungtuch" und Kletterhilfen ans Haus, damit nicht noch weitere Geschwisterchen folgen. Betty und Lotta  werden heute noch von Steffi übernommen.

Ich bin wieder mal sehr froh über alle, die hier helfen. Es zeichnet sich schon zu Saisonbeginn ab, dass es ohne diese Helferinnen mal wieder nicht zu wuppen wäre. Vor allem wenn die Hörnchen einen unterschiedlichen Fütterrhythmus haben (2-, 3-, 4- Stunden), bekäme ich sonst nichts mehr auf die Reihe.....

Peppino nimmt im Übrigen zu und wird aktiver. Auch Anton und Anjali geht es gut :-)

24.3.: Gestern Abend konnte der kleine Peppino wirklich froh sein, dass er gefunden und aus Müllheim zu uns gebracht wurde. Er hat gerade mal 41g - "Soll" wäre in seinem Alter (4-5 Wochen) 80-100g. Ich habe ihn die Nacht über alle 2 Stunden mit verdünnter Aufzuchtsmilch versorgt, die er brav schluckt. Heute Abend wird er von Lara übernommen. Sie hat viel Erfahrung, auch mit Problemfällen. So werden wir den Winzling schon wieder hinbekommen.

Anjali und Anton geht es besser. Jamie, Josie und vor allem Paul finden Milch langsam nicht mehr so lecker - dafür werden Nüsse geraspelt.

23.3.: Anjali und Anton haben Durchfall, aber das bekommen wir wieder hin. Alle anderen Hörnchenkinder sind fit. Keine Neuzugänge - das wird sich über Ostern dank gutem Wetter und vielen Corona-Spaziergängern sicher deutlich ändern!

21.3. Anjali ist nun zu Rosie gezogen. Mit Anton passt sie von Alter und Gewicht her gut zusammen. Paul ist dafür wieder hier. Er hat mit Josi und Jamie eine Zimmervoliere bezogen, in der alle drei nun auch schon fleißig herumklettern, angeführt vom etwas vorwitzigeren Paul.

Einem Hörnchen, das gestern aus Lörrach gebracht wurde, konnte ich leider nicht mehr helfen. Es war von einem Kater attackiert worden, genau wie seine Geschwister, die allerdings von der "Samtpfote" gleich getötet wurden.  Das überlebende Geschwisterchen war im Schock und hatte vermutlich auch innere Verletzungen.

16.3.: Gestern fiel in Freiburg Haslach ein Eichhörnchenkind in einen Kanal. Die Feuerwehr befreite es, aber das Muttertier holte ihr Kleines nicht merh ab. Das musste daher ich machen. Somit ist die Gruppe der 5-Wöchner nun um ein weiteres Hörnchen,  Anjali, gewachsen. Sie hat sich gleich mit Jamie und Josi zusammengekuschelt. 

14.3.: Am Freitagabend wurden zwei weitere Hörnchengeschwister aus Horben zu mir gebracht. Josefine (Josi) und Jamie waren wohl schon den ganzen Tag ohne ihre Mutter, Beide waren - wie alle Hörnchenkinder - nur mit Geduld davon zu überzeugen, dass man die komische Ersatzmilch aus dem ekligen Gumminuckel trinken kann. Seit heute beginnen  die beiden 5-Wöchner aber brav zu nuckeln.  Auch Anton und Paul  geht es gut. 

11.3.: Doppelter Saisonauftakt vorgestern Abend: Zuerst wurde der 3 Wochen alte Anton aus Ettenheim gebracht, der neben einem toten Geschwisterchen (Krähen?) gefunden worden war. Kurz danach fanden Menschen noch ein 4-5 Wochen altes Eichhörnchen in Freiburg am Bischofskreuz. Es hat den Namen Paul erhalten. Beide Hörnchen werden jetzt von einer neuen Helferin - Rosie - liebevoll versorgt und machen bisher einen guten Einduck.

6.3.: Außer Aki sind die Überwinterer-Hörnchen verschwunden. Hoffentlich sind sie im Wald und es geht allen gut. Da ich aber Eichhörnchenhaare im Garten gefunden habe, fürchte ich, dass eines der Hörnchen von einer Katze getötet wurde. Das ist in den ersten Tagen nach der Volierenöffnung  leider immer eine Gefahr. Aki holt eifrig Fetzen aus Fleecestoff aus der Voliere, sie scheint irgendwo in der Nähe einen Kobel zu bauen. ...

Vor zwei Tagen wurde ein männliches Hörnchen, 1-2 Jahre alt, aus Herdern gebracht. Es lag schon auf der Seite und krampfte. Trotz meines Versuchs, den Kreisaluf zu stabilisieren und zusätzlichen Sauerstoff zu geben, starb der hübsche kleine Kerl leider kurz nach der Ankunft.

Babys gibt es schon in vielen anderen Eichhörnchen-Auffangstationen. Auch hier kann es jeden Tag losgehen.

21.2.; Gestern konnte ich Lilli, Emil, Fredrik, Vladi, Aki, Saphira und Tricia, die "Überwinterer-Hörnchen", in die Freiheit entlassen. Es ist warm genug und die frischen Knospen schmecken den Kleinen auch lecker. Und im Notfall wissen die wilden7 ja, wo sie noch Nüsse finden. Ich hoffe, die Hörnchen passen gut auf sich auf.