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Eichhörnchenstation Freiburg

Mitglied im Eichhörnchen Notruf e.V. und Eichhörnchen Schutz e.V.

Die Eichhörnchen-News 2019:

17.3.: Große Freiheit Nummer 8: Pina, Pica, Fritz, Mori, Dalia, Frederick, Nicki und Emma wurden nun endlich in die Freiheit entlassen. Ich hoffe, sie passen gut auf sich auf. 

15.3.: Fix und Foxi sind zwei wahre Wonneproppen geworden! Arthur und Stella beginnen in der Zimmervoliere zu spielen und festes Futter zu naschen. Auch Laila und Leander entwickeln sich gut bei Susanne.

10.3.: In der irrigen Annahme, um diese Zeit seien keine oder sehr wenige Findlinge hier, hatten wir für die Faschingsferien Urlaub geplant. Dass dieser nicht wie die letzten 3 Urlaube storniert werden musste, ist vor allem Susanne Frank zu verdanken, die nicht nur Fix und Foxi super versorgt hat, sondern auch 4 Neuzugänge aufgenommen hat, die allesamt nicht leicht zu versorgen waren. Leander und Laila aus Neustadt (ca. 3 Wochen) und Arthur und Stella (5 Wochen), die am Rosskopf gefunden wurden. Arthur und Stella sind nun zu mir umgezogen. Somit sind zu den 9 Findlingen, die noch vom Herbst hier sind (+ 4 Handicap-Hörnchen), schon 6 neue gekommen. Hoffentlich ergibt sich bald eine stabile Wetterlage, die erlaubt, 8 der Findlinge vom Herbst  endlich auszuwildern und die Außenvolieren grundzureinigen, bevor die neuen nach draußen ziehen. Die Saison scheint nun so gut wie nahtlos in die nächste überzugehen.... 

Sorgen bei den "Großen" macht mir Nuts, der plötzlich Probleme mit den Hinterbeinen hat. Die Ursache ist auch der Tierklinik schleierhaft. Er sitzt im Moment in einer separaten Voliere und wurde während unseres Urlaubs - genau wie die anderen Großen - von meiner Nachbarin Doris versorgt.

Ohne Helfer würde hier also nicht mehr viel gehen! Daher werde ich sicher auch auf die Menschen, die in den vergangenen Wochen weitere Hilfe angeboten haben, bald zugehen, sobald hier wieder ein bisschen Routine eingekehrt ist!.

22.2. Baby-Saisonauftakt! Gestern wurden zwei nur wenige Tage alte Eichhörnchen im Mooswald Opfer einer Baumfällung. Sie sind unverletzt, aber trotz aller Technik ist es schwer, so kleine Eichhörnchen (19g) durchzubringen - wie schaffen das nur die Mütter?

12.2.: Jerome ist jetzt wieder nach draußen, in die Voliere für Handycap-Hörnchen, umgezogen. Er kommt dort auch mit einem Arm prima zurecht und klettert sogar an der Decke damit herum.

2.2.: Trotz intensiver Pflege, Tierarztbesuch und Medikamenten und obwohl zwischendurch leichte Besserungen zu erkennen waren, ist Winter gestern gestorben. 

29.1: Am vergangenen Sonntag wurden am Niederrhein tatsächlich die ersten hilfsbedürftigen Eichhörnchen-Babys der Saison gefunden und in die dortige Auffangstation gebracht. Ich hoffe, die ersten hier im Schwarzwald lassen noch auf sich warten! Zu tun gibt es auch so genung:

- morgens Pina, Pica, Frederick, Nicki, Mori, Dalia, Nuts und Emma in der Auswilderungsvoliere mit Wasser und Futter versorgen - oft vor der Schule mit Stirnlampe...

- ebenso Camille, Leni, Augusta und Fritz in der Behindertenvoliere - wobei Fritz ja nicht körperlich behindert, sondern nur nach wie vor viel, viel, viel zu zutraulich ist

- Jerome in der Zimmervoliere versorgen und durchknuddeln (im Gegensatz zu Fritz ist das hier sinnvoll, da er ja bleibt). Er kommt mittlerweile auch einhändig auf jeden Ast und hält das Nagefutter locker mit einer Hand!

- Winter, eine erwachsene Eichhörnchendame, die gestern gebracht wurde, in ihrer Box alle 3 Stunden mit Flüssigkeit, Futterbrei und Medikamenten versorgen. Sie ist weitgehend ohne Bewusstsein, atmet, schluckt und zuckt ein bisschen....

4.1.: Gestern haben wir mit Hilfe der Katze einer Nachbarin (nochmal Danke!!)  getestet, wie Fritz auf Katzen reagiert, Da er extrem zutraulich und verschmust ist und in einem Haushalt mit Katzen aufgewachsen ist, fürchtete ich, dass er keine Scheu vor ihnen zeigt, was das AUS für die Auswilderung bedeutet hätte. Er blieb aber auf Abstand zu unserer "Testkatze" in der Box und signalisierte deutliche Beunruhigung. Er wird also im Frühling nach draußen dürfen!!!

Jerome aber muss nun definitiv für immer hier bleiben. Als kleiner Findling hatte er ja eine Trümmerfraktur des Ellbogens. In Folge dessen hat sich am Ellbogen ein großes knöchernes Kallusgewebe gebildet. Er kam aber dennoch zunehmend gut mit dem Arm zurecht und setzte ihn immer mehr ein, sodass ich auch bei ihm damit rechnete, ihn auswildern zu können. Nun hat sich aber leider in /an diesem Kallusgewebe ein eitriger Abszess gebiildet, den wir trotz OP vor zwei Wochen und zwei verschiedenen Antibiotika nicht in Griff bekommen haben. So blieb heute nur Einschläfern oder Armamputation. Ich hoffe sehr, dass ich mich mit der (leider sehr kostspieligen) zweiten Variante richtig entschieden habe und er, wenn alles verheilt ist, mit Camille, Leni und Augusta (die er ja schon kennt) in der großen Handicap-Voliere gute Lebensqualität hat. Er ist ja auch verhältnismäßig wenig scheu und kam auch zu Zeiten, als er seinen linken Arm wegen des Bruches kaum benutzen konnte, gut zurecht, was mich hoffen lässt. Doch im Moment leide ich mit dem kleinen Unglückswurm.