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Eichhörnchenstation Freiburg

Mitglied im Eichhörnchen Notruf e.V. und Eichhörnchen Schutz e.V.

Die Eichhörnchen-News 2022:

21.5.: Mit der Wärme kommen leider auch die Fliegeneier: der Findling aus der vergangenen Woche, Jakob, hatte reichlich davon im Fell, zudem viiieeele Zecken. Mittlerweile ist er sämtliche Plagegeister los und turnt schon mit Jessi und Lino in der Zimmervoliere herum. Jessi hat weiter Fortschritte gemacht und versucht beim Spielen mit den anderen beiden mitzuhalten. 

Squirly macht ebenfalls langsam Fortschritte. Er kann jetzt einige wacklige Schritte gehen. Das Schwänzchen ist super geheilt.

Finn und Freddi sind mitlerweile in Freiheit!

Für Malaika, Forest und Quickie hat sich heute morgen abenfalls die Auswilderungsklappe geöffnet, was aber bisher nur Quickie genutzt hat.

15.5.: In den letzten Tagen gab es zwei medizinisch anspruchsvollere Neuzugänge: Squirly, 5 Wochen alt, wurde von einem Forstwirt aus Ballrechten-Dottingen gebracht. Der Kleine hatte eine sehr große, tiefe Wunde am Schwanz, was es nötig machte, tags darauf den halben Schwanz zu amputieren. Immerhin lässt er die Wunde in Ruhe. Wie gut er mit dem halben Schwanz zurecht kommen wird, muss sich dann zeigen. Per se spricht das nicht gegen eine Auswilderung. Leider hat er auch noch ein schweres Schädel-Hirn -Trauma. Im Moment kippt er sogar im Sitzen um. Hier wird die Zeit zeigen, wie gut es ausheilt. Im Moment genießt er Vorzugsbehandlung bei Lara.

Unglaublich: in FR-Weingarten hat eine junge Frau ein Hörnchen beobchtet, das beide Hinterbeine nachschleppte, aber in diesem Zustand auf einem Baum herumkroch. Die Frau wartete 3 Stunden (!), bis das Hörnchen vom Bau fiel! Bei solchen Hörnchen stehen die Chancen immer 50:50, ob es querschnittsgelähmt ist oder die Beine wieder sensibel und einsatzfähig werden (wenn z.B. nur eine Schwellung im Rücken vorliegt). Und Jessi macht tolle Fortschritte: zunächst kehrten die Reflexe langsam zurück und heute hat sie die Beine zum ersten Mal wieder für einige wacklige Schrittchen eingesetzt!

Jack und Jill, die bisher von Esther und Carolin versorgt wurden, sind heute in meine Auswilderungsvoliere gezogen - begleitet von Nicolo, der ja nun eine lange Krankengeschichte hinter sich hat und sooo toll von Carolin versorgt wurde! Auch Ivy durfte zu dieser Gruppe dazu. Der Abszess ist zwar nur zu 95% weg, aber in der Zimmervoliere hielt es die Gute nicht mehr aus. So lieb wie sie ist, werde ich sie aber auch in der Außenvoliere noch einige Tage mit Medizin versorgen können. Die 4 haben gleich zwei Stunden lang total happy miteinander gespielt. So schön, zu sehen!

Finn und Freddi dürfen die nächsten Tage hinaus in die Freiheit und nach Wochen der Exclusivversorgung bei Steffi selbst ihre Nahrung suchen - natürlich wie immer mit der Möglichkeit für die erste Zeit noch in die Voliere und damit ins "Hotel Mama" zurückzukehren.

Ally, Paulchen, Gina, Grisu und Gipsy trainieren bis zur Freilassung noch ihre Muckis bei Uschi, Bernd und Yvonne, Alex.

Francesca und Anton holen sich noch täglich Nüsse hier bei mir, die anderen Auswilderer (Kito, Kikui, Peur, Pünktchen) lassen sich nicht mehr blicken. Hoffentlich geht es ihnen allen gut.

 

10.5.: Malaika durfte in eine Außenvoliere zu Forest und Quickie, was ihr bedeutend besser gefällt als drinnen :-) Forest und Quickie bleiben noch 2 Wochen hier, während Peur, Anton, Pünktchen, Francesca, Kito und Kikui am Samstag in die Freiheit durften. Allerdings war Kikui nach 3 Stunden mit verletztem Auge wieder da - da hatte wohl jemand seine Fähigkeiten im Springen falsch eingeschätzt! Nach zwei Tagen Behandlung war aber alles wieder gut und er durfte den anderen hinterher.

Gestern wurde in der Nähe von Lahr ein ca. 5 Wochen altes Hönrnchen gefunden. Lino geht es gut, so langsam schmeckt auch die Ersatzmilch.

Später gab es dann noch einen ebenfalls 5 Wochen alten Findling in Achern. Leider hatte die kleine Lilly nicht so viel Glück. Sie hatte einen gebrochenen Arm und einen Katzenbiss! Trotz des großen Einsatzes mehrerer Leute (Lara hat die Kleine geholt, weil die Finder sie nicht bringen konnten. Ich habe sie versorgt und zum Tierarzt und dann in die Tierklinik gefahren, wo sie aufwändig von der Tierärztin operiert wurde) ist die Kleine gestern Abend gestorben, was alle, die sich so für die Kleine eingesetzt haben, sehr traurig gemacht hat.

Ivy ist trotz der täglichen Wundspülungen noch immer sooo zutraulich und lieb. Hoffentlich hört es bald auf zu eitern!

Ally, Paulchen, Gina, Gipsy, Grisu, Finn und Freddi geht es gut.

5.5.: Letztes Wochenende war großer Hörnchenumzug: Ally und Paulchen durften nach Appenweier in eine wunderschöne, neu entstandene Auswilderungsvoliere. Die frei gewordene Zimmervoliere bei Carolin dürfen nun zwei Hörnchen aus Neustadt (die dort zu Esther gebracht wurden) nutzen. Vorraussichtlich kann Nicolo  bald mit ihnen zusammen und hat somit auch wieder Hörnchenfreunde. 

Grisu, Gina, Gipsy und Ivy durften in die Auswilderungsvoliere bei Yvonne ziehen. Leider musste ich Ivy am Dienstag dann schon wieder dort herausholen, da sie einen Abszess am Hals bekommen hat. Dieser ist gestern operiert worden und nun muss Ivy noch einige Tage in meiner Zimmervoliere mit Medikamenten versorgt werden.

Malaika hat sich super erholt. Auch sie turnt nun schon wieder in einer Zimmervoliere herum. Mich findet sie allerdings nach den Medikamentengaben sehr doof.....

Einem "Eichhörnchenbaby" das sich als erwachsener Siebenschläfer entpuppte, konnte ich leider nicht mehr helfen. Er war vermutlich angefahren worden und ist hier am Tag nach der Ankunft gestorben.

Für Forest, Peur, Anton, Pünktchen, Francesca, Kito, Kikui und Quicki naht langsam der Tag der Auswilderung. Ebenso für Finn und Freddi, die sich laut Steffi verhalten wie typische Teenager: lang schlafen, dann Party, Bevorzugung kalorienreichen Futters und alles fallen / herumliegen lassen :-)

26.4.: Vergangenen Sonntag habe ich im Stühlinger ein Hörnchen abgeholt, das laut Finder Opfer einer Krähenattacke war. Leider konnte ich auf den ersten Blick sehen, warum: ein Auge stand weit vor - ein Abszess hinter dem Auge. Da das Auge erblindet war, das Tier starke Schmerzen haben musste, schon stark abgemagert war und eigentlich keine Hoffnung auf Heilung bestand, habe ich in Absprache mit einer Tierärztin entschieden, es einschläfern zu lassen. 

Heute ebenfalls eine Krähenattacke, diesmal an der Dreisam. Das Hörnchen fiel dabei zu allem Unheil noch ins Wasser. Glück hatte es, dass engagierte junge Frauen die Krähen verjagten und mich anriefen. Malaika hat etliche Verletzungen am unteren Rücken davongetragen. Darüberhinaus hat sie einen massiven Befall mit Milben. Nach einer Versorgung mit Schmerzmittel, Antibiotikum, Wundsalbe und Stronghold (gegen die Milben) schläft sie jetzt.

Bei Pechhörnchen Nicolo hat sich herausgestellt, dass ein Abszess im Arm war, der nun aufgegangen ist. Auf der Nase hat er auch noch einen. Carolin versorgt auch diese "Baustellen" liebevoll und denkt sich Beschäftigungen für dne kleinen Mann aus, damit der in seiner Krankenbox möglichst entspannt bleibt.

Allen anderen Pfleglingen geht es gut.

23.4.: Kurz nach dem letzten Update wurde in FR -Herdern noch ein ca. 6 Wochen altes, völlig entkräftetes und abgemagertes Eichhörnchen gefunden. Trotz Wärme, Flüssigkeit und Sauerstoff ist es leider 2 Stunden nach der Ankunft gestorben.

Quicki ist mittlerweile nach draußen umgezogen, wo er sich wohler fühlt. Zu Gipsy, Gina und Grisu ist dagegen Ivy gezogen. Die 4 verstehen sich gut in meiner Zimmervoliere.

Zu Ally in Carolins Zimmervoliere kam neu Paulchen hinzu; Nicolo musste leider wieder in eine Krankenbox umziehen, da der kleine Unglücksrabe den Arm gebrochen hat. Da sowas bei nun fast 400 Hörnchen noch nie passiert ist, ziehen wir mittlerweile in Erwägung, dass seine Knochen nicht ganz gesund sind. Hoffentlich sehen wir in 2 Wochen nach Ruhe und entsprechenden Medikamenten ein hoffnunggebenderes Röntgenbild von ihm!

19.4.: Osterupdate: Am Gründonnerstag ging´s los mit Quicki aus FR-Haslach. Der 6-7 Wochen alte Eichhörnchenbub ist leider seeeehr ängstlich. Das setzte sich am Karfreitag fort mit Gipsy und Grisu aus Bad Krozingen, die beide ebenfalls recht ängstliche Kandidaten sind. Sie sind im Kurpark vom Baum gefallen und auf der Nase gelandet, was aber außer Nasenbluten keine negativen Folgen hatte. Als am Ostersamstag ein weiteres Hörnchen in Krozingens Kurpark vom Baum fiel, lag der Verdacht nahe, dass es ein Geschwisterchen der beiden ist. Es landte aber erst im Tierheim Scherzingen, von wo ich es am Sonntag übernommen habe. Da Gina genauso eine Ängstliche ist, ist es wohl tatsächlich die Schwester von Grisu und Gipsy. Alle 4 "Osterhörnchen" bewohnen nun gemeinsam eine Zimmervoliere bei mir.

Freddi und Finn sind gestern von der Zimmervoliere bei Rosie in die Außenvoliere bei Steffi umgezogen, von wo aus sie in 4 Wochen die Freiheit erobern dürfen.

Allen anderen Findlingen hier (insgesamt 17) geht es gut, auch Nicolos Auge und der Knochenbruch heilen langsam. Ally leistet ihm nun Gesellschaft in Carolins großer und für Nicolo gut ausgepolsterter Zimmervoliere.

Ansonsten hoffe ich, dass in den nächsten Tagen nicht viele Neuaufnahmen kommen, vor allem nicht viele mit 6 Wochen +, da die Außenvolieren bald alle voll sind!

14.4.: Heute sind Forest, Peur und Anton zu Pünktchen, Francesca, Kito und Kikui in die Außenvoliere gezogen. Da geht jetzt der Bär -oder vielmehr das Hörnchen - ab. 

Nicolo hat auch noch einen gebrochenen Knochen im Gesichtsbereich, wie Carolin jetzt festgestellt hat. Aber der kleine Kerl ist vergnügt und hat es sehr gut bei ihr.

Finn und Freddi in Rosies Zimmervoliere werden auch langsam mutiger. 

Ivy und Ally sind noch bei Lara und liefern die süßesten Hörnchenvideos aller Zeiten -eines davon habe ich bei den Fotos verlinkt ;-)

11.4.: Gestern gab es noch einen Neuzugang aus FR-Haslach /St. Georgen. Nicolo hat eine Verletzung der Hornhaut am linken Auge, was aber dank Carolins Einsatz heute gleich mit der richtigen Augensalbe versorgt werden konnte. Bei ihr bleibt er nun auch. Dazu werden in einigen Tagen Ally und Ivy stoßen, die dann ebenfalls langsam alt genung sind für erste Kletterversuche in einer Zimmervoliere.

Pünktchen und Anton sind wieder bei mir: Pünktchen bei Kito, Kikui und Francesca draußen, Anton noch einige Tage mit Peur und Forest in einer Zimmervoliere, bis die drei dann auch nach außen dürfen.

Soleil kommt übrigens noch immer täglich vorbei, holt sich ein paar Nüsse und sorgt für Aufregung bei den Hörnchen in der Voliere.

6.4.: Kito, Kikui und Francesca wurde es drinnen zu eng, daher durften sie heute in meine Außenvoliere umziehen. Finn (bisher prima versorgt von Britta) und Neuzugang Freddi sind jetzt Ziehgeschwister und heute zu Rosie umgezogen, wo sie vorerst eine Box in einer Zimmervoliere beziehen. Finn wird dort sicher schon morgen anfangen zu klettern, der etwas kleinere Freddi brauch vielleicht noch einige Tage länger. 

Gestern Vormittag schon wurde in Hörnchen in der Wilhelmstraße beobachtet, das sich sehr zutraulich verhielt. Leider wurde es aber nicht gesichert. Gestern Abend rannte Peur dann so beharrlich einer jungen Frau nach, dass sie den Kleinen mitnahm und mich informierte. Das Hinterherrennen ist ein typisches Verhalten von ca. 6 Wochen alten Hörnchen, die ihre Mutter verloren haben... So kam der Kleine dann gestern zu mir und wurde heute mit Forest vergesellschaftet. Forest machte sofort Freudenhopser um den neuen Freund und sie haben gleich die Zimmervoliere eifrigst erkundet.

Ivy hat nun auch die Augen geöffnet und scheint zufrieden mit Pflegeschwester Ally und Pflegemama Lara :-)

3.4.: Allen Pfleglingen in der Auffangstation geht es gut. Kikui, Kito und Francesca werden nächste Woche - wenn es wieder wärmer ist -  in eine Außenvoliere hier umziehen. Dort werden sie dann die nächsten 4 Wochen bis zur Auswilderung verbringen.  Finn wird zusammen mit Forest eine Zimmervoliere bei mir beziehen, wo die beiden erste Kletterübungen machen können. Pünktchen und Anton sind bei Jana schon Mitte der Woche in eine Zimmervoliere gezogen. Ally hat die Augen geöffnet, Ivy  zögert noch.

30.3.: Gestern Abend wurde noch der 5-6 Wochen alte Forest aus Lahr in die Auffangstation gebracht. Er hat wohl seine Mutter verloren, ist aber soweit gesund und trinkt die Ersatzmilch schon mit großem Appetit.

29.3.: Letzten Sonntag gab es noch zwei Neuzugänge, beide ungefähr im selben Alter von knapp 6 Wochen: Pünktchen und Anton aus Reute/Bad Krozingen. So haben beide nun gleich ein Ziehgeschwisterchen und konnten gemeinsam zu Pflegemama Jana ziehen. 

Auch allen anderen Pfleglingen geht es gut.

26.3.: Jetzt geht´s Schlag auf Schlag: vorgestern wurde der ca. 5 Wochen alte Finn in Müllheim gefunden. Ihm geht es soweit gut und er hat Britta als Pflegemama bekommen. Gestern wurde noch die ca. 3 Wochen alte Ally von Kindern in Heitersheim gefunden und von den Eltern zu uns gebracht. Sie hat eine Verletzung am Bein und einen Atemwegsinfekt, bekommt daher Antibiotika. Die Ersatzmilch nimmt sie gut an. Sie wird heute zu Ivy bzw. zu Lara ziehen, sodass die beiden gleich alten Hörnchenmädchen ein Ziehgeschwisterchen haben. Ivy hat wegen des Antibiotikums ein bisschen Durchfall, aber das wird wieder.

Kito, Kikui und vor allem Francesca steigen zunehmend auf feste Nahrung um und werden aktiver.

Die Auswilderungsvolieren draußen sind nun nach den Überwinterern generalgereinigt und neu "möbliert". Soleil findet es aber nicht so toll, dass sie da nun nicht mehr rein kann. Sie schaut mehrfach täglich vorbei und würde offensichtlich gerne ins Laufrad :-)

24.3.: Vergangenen Montag wurden zwei erst 2 Wochen alte Hörnchengeschwister in Littenweiler Opfer von Krähen. Speedy hatte leider 4 tiefe Verletzungen im Kopf und ist am Montag Abend in meiner Hand gestorben. Ivy, seine Schwester, hat eine Verletzung am Rücken. Sie hat sich stabilisiert. Wegen des engen Futterrhythmus teilen sich nun mehrere Pflegemütter die anstrengende Aufgabe, aus ihr ein großes und fittes Eichhörnchen zu machen. Momentan ist die Kleine bei Lara. 

20.3.: Francesca ist heute zu Kito und Kikui (bzw. zu Carolin ;-) ) gezogen. Alle drei werden etwas aktiver und dürfen nun gemeinsam in einer Zimmervoiere herumturnen. In guten 2 Wochen kommen sie dann bei mir in eine Außenvoliere.

15.3.: Letzten Samstag konnten die Überwinterer endlich in die Freiheit entlassen werden! Momentan kommen sie noch regelmäßig zurück, um Futter zu holen und im gewohnten Kobel zu schlafen :-)

Und die ersten Babys sind ebenfalls am Samstag gekommen: Kito und Kikui, 4 Wochen aus FR-Landwasser. Ihre Mutter hatte einen Kobel auf einem Balkon gebaut, der plötzlich zerlegt war (Krähen?) und Mama kam nicht zurück. Mittlerweile haben sie sich in die neue Situation eingefunden und am zweiten Tag hier auch die Augen geöffnet. Sie werden in nächster Zeit von Carolin, einem neuen Mitglied unseres Teams, versorgt.

Am Sonntag Abend wurde schon der nächste Findling gebracht: Francesca, 5 Wochen. Sie fand die Ersatzmilch sehr "bäh", aber seit heute morgen trinkt sie gut.

 

9.3.: Noch immer keine Babys hier (hoffe, das liegt daran, dass alle Eichhörnchenmütter gut aufpassen!).

Drama kurz bevor die Überwinterer in die Freiheit dürfen: Luis hat sich die Wirbelsäule gebrochen und musste daher eingeschläfert werden. Unklar, wie das genau passiert ist - und so traurig. 

 

11.2.: Valentiono ist leider über Nacht gestorben :-(

 

10.2.: Prana durfte zurück in ihr Revier auf dem Vauban und Sven ist zwischenzeitlich wieder in die Außenvoliere umgezogen!

In München und Berlin sind gestern die ersten Babys der Saison nach Baumfällungen in Auffangstationen gelandet. Mal sehen, wie lange es hier noch dauert.

Ich habe heute ein adultes Männchen aufgenommen, das in der Kartäuserstraße schwer verletzt gefunden wurde. Sieht nach Autounfall und Schock aus. Ich habe Valentino erst mal stabilisiert und hoffe nun, dass er keine inneren Verletzungen hat und die Nacht übersteht.

 

26.1.: Prana frisst wieder gut und auch das rechte Bein ist kaum noch verzögert. Sie darf kommendes Wochenende wieder raus! Auch Svens Hinterbeine werden langsam wieder besser, er ist aber noch in einer Zimmervoliere untergebracht.

16.1.: Großer Umzugstag! Damit Prana, die in der Zimmervoliere noch immer kaum frisst, nach draußen kann, sind Lou, Leo, Lasse und Liv in die Voliere bei Yvonne umgezogen. Das ist sowieso der beste Auswilderungsplatz, da die Hörnchen dort direkt aus dem Wald (ohne Straße oder Gärten mit Katzen) an eine eine Futterbar kommen können, wenn sie frei sind. Das nehmen auch fast alle gerne eine Zeit lang an. Soleil, Cap, Luis und Lyo bewohnen nur noch eine meiner beiden Außenvolieren (mit Schopf), was vom Platz her gut reicht. Leider hat Sven sich bei dem Einfangchaos ein Trauma am Rücken geholt und lahmt nun. Ich bin recht sicher, dass das wieder wird, leide aber trotzdem sehr mit dem kleinen Kerl. Er hat nun erst mal eine Box im Wohnzimmer erhalten, damit er sich wenig bewegt und ich ihn gut mit Medis versorgen kann. Prana ist momentan noch damit beschäftigt, den Ausgang aus der Außenvoliere zu suchen. Ich hoffe, dass sie sich bald beruhigt und dann draußen auch tatsächlich wieder selbst genug frisst. Ihr rechtes Hinterbein ist noch nicht ganz in Ordnung, weswegen sie bei Sprüngen damit oft abrutscht. Hoffentlich wird das bald. Wenn ich es dann schaffen sollte, sie wieder einzufangen, würde ich sie in ihr altes Revier im Vauban zurück bringen. 

12.1.: Seit ihrer Aufnahme hat Prana jeden tag kleine Fortschritte gemacht: Sitzen mit Umfallen, Sitzen ohne Umfallen, Gehen mit Humpeln, Gehen ohne Humpeln und seit heute auch wieder (unsicheres) Klettern! Fehlt noch Springen und selbst ausreichend Fressen (noch lässt sie sich gerne Nussmus aus der Spritze geben).

4.1.: Vorgestern habe ich die kräftigste Eichhörnchendame, die ich je gesehen habe, hier aufgenommen. Prana (Lebensenergie!) wiegt stolze 420g! Bisher hatte ich nie ein Hörnchen über 350g. Laut den Findern ist Prana abgestürzt und da sie zu Beginn Seitenlage mit Schnappatmung zeigte und aus Nase und Maul blutete, hatte ich keine große Hoffnung. Auch stürzt ein gesundes Eichhörnchen eigentlich nicht ab. Prana hat aber brav Medikamente und Flüssigkeit geschluckt und sich bisher stabilisiert. Die Atmung ist wieder normal! Ansonsten geht außer Liegen noch nichts, aber Nahrung und Medikamente schleckt sie weiterhin brav aus der Spritze. Sie hat auf jeden Fall ein heftiges Schädel-Hirn-Trauma und ich hoffe, dass das gut ausheilt. Das Röntgen hat keine Knochenbrüche gezeigt und sie ist Gott sei dank auch nicht trächtig.

28.12.: Kein schöner Jahresabschluss. Einem jungen weiblichen Hörnchen, das heute aus FR West gebracht wurde, konnte ich nicht mehr helfen. Sie hat zwar noch die angebotene Zuckerlösung getrunken und die Wärme und das Schmerzmittel haben ihr sicher geholfen, aber nach einer Stunde ist die Kleine  dann für immer eingeschlafen. Da sie laut den Findern vorher nicht krank wirkte, sondern plötzlich auf der Seite im Garten lag,  vermute ich, dass sie einen Unfall hatte und innere Verletzungen davontrug. 

Den Hörnchen hier geht es gut. Die Überwinterer (Liv, Lyo, Lou, Luis, Leo, Lasse, Sven, Soleil) sind alle etwas pummelig geworden, was gern so sein darf. Nur Cap macht mir ein bisschen Gedanken, da sie nicht so flink ist wie die anderen und auch immer noch recht zutraulich. 

 

20.12.: 

Langsam nähert sich das Jahr dem Ende: Höchste Zeit allen, die dieses Jahr im Team mitgeholfen haben ganz, ganz herzlich zu danken: Lara, Jana, Britta, Dahli, Rosie, Esther, Steffi, Yvonne, Vanessa, Susanne, Ingrid und (nicht als Quotenmann, sondern als stets helfender und geliebter Ehemann) Torsten- ohne euch hätte ich niemals so viele Tiere versorgen können! Es sind dieses Jahr 71 Stück geworden! Klopft euch alle auf die Schultern! Ihr seid so toll, dass wir nach Jahren für 2022 sogar wieder einen  zweiwöchigen Sommerurlaub in Erwägung ziehen!!!