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Eichhörnchenstation Freiburg

Mitglied im Eichhörnchen Notruf e.V. und Eichhörnchen Schutz e.V.

 Die Eichhörnchen-News 2020:

5.5.: Heute wurden aus Heitersheim noch zwei weitere Geschwister gebracht. Eines war in so schlechtem Zustand, dass es eingeschläfert werden musste. Das andere ist nach einigen Stunden intensiver Fürsorge dennoch auch gestorben. Ein weiteres Tier aus dem Wurf ist bereits letzte Nacht verstorben. Noch kämpfen also zwei von ihnen - eines ebenfalls in schlechtem Zustand. Die Situation ist für Susanne und mich sehr traurig, zumal einiges davon vermeidbar gewesen wäre. 

4.8.: Vergangenen Freitag haben Spaziergänger den Absturz eines Hörnchens beobachtet, das verletzte Tier aufgesammelt und ins Waldhaus (Freiburg Wiehre/Günterstal) gebracht. Freundliche Mitarbeiter brachten Robin dann zu mir. Der ca. 6 Wochen alte kleine Kerl hatte wohl seine Mutter verloren - zumindest wies der dunkle Urin darauf hin, dass er schon länger ohne Mamas Fürsorge auskommen musste. Nachdem er zwei Tage nur mühsamst Milch trinken konnte, weil er mit seiner verkrusteten und verschwollenen Nase die Wahl hatte zwischen Atmen und Schlucken, geht es ihm nun besser. Er klettert mit Ardilla und Binti schon vorsichtig in einer Zimmervoliere herum. Alle drei probieren nun auch schon feste Nahrung. Ich hoffe sehr, dass Robins Nagezähne trotz des Sturzes auf die Nase passgenau wachsen - denn meine Behindertenvoliere ist voll...

Nun muss sich aber alle Freunde der Auffangstation warnen: Wer sich rasch ekelt, sollte den heutigen Eintrag nicht weiterlesen!

An frühen Nachmittag kam heute ein Anruf aus Heitersheim. Ein Mann berichtete, er habe gestern junge Eichhörnchen im Garten gefunden, drei schon tot, eins habe noch gelebt. Letzteres habe er in den Keller gebracht, in der Annahme, dass es bis heute auch tot sei.... Jetzt lebe es aber noch. Und er habe heute noch ein Hörnchen gefunden, das sei aber fidel. Bringen könne er mir die Tiere nicht nach Freiburg, allenfalls heute Abend. Wegen des Findlings, der gestern Abend schon gefunden worden war, war mir aber nicht wohl damit. Allerdings konnte ich wegen der vielen Findlinge hier auch nicht weg. Mein lieber Mann fuhr letztlich los. In Heitersheim angekommen, wurden ihm zwei Hörnchen in Eimern übergeben. Ein Gang durch den Garten ergab dann, dass eines der drei vermeintlich toten Tiere auch noch lebte (und seit gestern Abend dort lag). Als Torsten die drei hier herein brachte, war mir nach 10 Sekunden klar, dass ich das nicht allein schaffe. Gott sei Dank kam sofort Susanne, um zu helfen. Wir haben über zwei Stunden lang Fliegeneier und -maden von den Tieren geklaubt, sie mit Antibiotika, Schmerzmitteln und Medikamenten gegen die Fliegenmaden, die schon nach innen gelangt sind, versorgt. Zwei der drei haben auch tiefe Wunden. Alle drei sind unterkühlt, abgemagert und schlapp. Die Unterkühlung und die bereits geschlüpften Maden in den Wunden wären leicht zu vermeiden gewesen, wenn die Tiere bereits  gestern Abend versorgt worden wären. Die liebe Susanne hat die drei dann auch mitgenommen, um sie die nächsten Tage zu versorgen. Aber noch brauchen die drei Kleinen viele gedrückte Daumen.....

30.7.: Hermine und Jimmy sind wieder in Freiheit! Hermine kam auch noch zwei Tage abends zurück, bevor sie im Wald verschwunden ist. Aber die Auffangstation füllt sich nun in Windeseile mit Hörnchen us den Sommerwürfen: Vorgestern wurden von freundlichen Waldarbeitern Angel, Auri, Cosmo und Celio, 4-5 Wochen alt, gebracht. Der Kobel befand sich auf einem gefällten Baum... Am gleichen Tag stieß noch der nur wenige Tage ältere Buddy dazu, den eine liebe Finderin auf einem Radweg bei Gutach gefunden hatte. Die Neuen trinken noch nicht alle so gut, besonders Angel und Cosmo findne die Ersatzmilch noch bäh... Mit drei der Kleinen müht sich aber im Moment meine liebe Helferin Lara ab :-)

Heute wurde in der Freiburger Stadtmitte noch die wunderhübsche, schwarze Ardilla gefunden, die vermutlich bei einem ersten Ausflug Mama verloren hat und sich eine blutige Nase geholt hat. Sie ist in Bintis Alter - die beiden werden sicher gute Spielfreundinnen. Binti wächst und gedeiht im Übrigen.

Murmel, Liz und Tarzan werde ich morgen in eine große Voliere zusammensetzen - vielleicht bringe ich einen oder zwei doch noch so weit, dass ich sie wieder auswildern kann. Ansonsten ist meine große Behindertenvoliere nun eigentlich überfüllt, denn Leni, Camillo und Bjelka kann man definitiv nie auswildern. Sie müssen alle 2 Wochen die schiefen Zähne gekürzt bekommen....

24.7.: Gestern Abend wurde noch ein neues Hörnchen gebracht: Binti, 5 Wochen. Sie hat keine Verletzungen und wirkt soweit gesund, nuckelt auch schon fleißig die Ersatzmilch. Vielleicht hat Mama sie bei einem Umzug verloren (Eichhörnchen haben mehrere Kobel und wenn ihnen einer unsicher vorkommt, ziehen sie mit den Kleinen um. Wenn sie dabei erschreckt werden, kann es sein, dass sie das Baby fallen lassen).

Hermine und Jimmy dürfen kommendes Wochenende in die Freiheit zurück!

Bei Tarzan scheint das dritte Antibiotikum endlich anzuschlagen. Es sieht aber so aus, als würde sein Bein vielleicht nicht wieder voll beweglich werden.

Miss Kirk, Spock, Findi und Miss Peterson bewohnen nun zusammen eine Auswilderungsvoliere und verstehen sich gut.

Liz hat oben nach wie vor nur einen Mini-Nagezahn. Die im Moment  noch grünen Haselnüsse versucht sie aber zu öffnen - anders als Bjelka, Camillo und Leni, denen gleich klar zu sein scheint, dass sie das nicht können. Murmel bekommt sie auf, ignoriert aber trotzdem die reifen Haselnüsse..... vielleicht bekomme ich ihn irgendwann doch noch soweit, dass er auch die öffnet?

Neo und Alita geht es in Sexau ebenfalls gut!

18.7.: Die kleine Molly hatte laut Befund eine Pasteurellose und eine Hepatitis. Letztes Jahr hatte ich ja auch einen Fall mit Pasteurellose. Scheint leider so zu sein, dass die Hörnchen da kaum Symptome zeigen außer leichter Abgeschlagenheit und dann sehr rasch sterben. Und mein Antibiotikum kam dann wohl schon zu spät. 

Tarzan hat eine Phlegmone im Bein - hatte ich bisher noch nie... Er bekommt jetzt ein anderes Antibiotikum. Leider war der Tierarzt da nicht so optimisisch.

Findi und Miss Petterson sind gestern in die Außenvoliere gezogen.

In der anderen Außenvoliere sind Hermine und Jimmy zwischenzeitlich schön kräftig geworden. Kirk und vor allem Spock sind noch recht zart für ihr Alter.

13.7.: Traurige Woche in der Auffangstation: Karl, ein sehr großer Eichkater, der mir gebracht wurde, ist nach zwei Stunden hier verstorben. Ein erwacchsenes, kräftiges Tier, das so schlapp ist, hat natürlich eine ernsthafte Erkrankung und vermutlich lag eine schwere Infektion vor, gegen die das von mir gegebene Antibiotikum zu langsam ankam. Woran aber Molly, ein 4 Wochen altes Hörnchen, letzte Nacht plötzlich verstorben ist, ist mir ein Rätsel. Bis auf eine leichte Unlust, ihre Milch zu trinken, schien alles normal. Da mir das keine Ruhe lässt, werde ich sie heute in die Pathologie zur Untersuchung bringen.

Tarzan macht heute auch noch einen Besuch in der Klinik - sein Abszess am Bein scheint weg, das ganze Bein aber merkwürdig steif.

6.7.: Aus Lahr, wo sie eine Berufskollegin von mir zunächst einige Tage versorgt hat, sind zwei Neuzugänge gekommen: Petterson und Findus (bzw. nun, da beide Mädels sind: Miss Petterson und Findi). Insbesondere Miss Petterson ist etwas dünn für ihr Alter - beide sind 6 Wochen, ansonsten aber entwickeln sie sich gut.

Tarzan hat einen Abszess am Knie bekommen. Ich hoffe, die schwelende Entzündung dort war die Ursache für seine Probleme und mit der Behandlung des Abszesses kann er nun bald wieder Sprünge machen. Warum sich da eine Entzündung gebildet hat, ist - wie so oft bei den recht häufigen Abszessen - unklar.

Carlos konnte ich noch einige Tage beim Spielen auf dem Zwetschgenbaum der Nachbarn beobachten. Nun hat er wohl den Wald entdeckt.

Jimmy, Hermine, Spock, Kirk, Neo und Alita sind wohlauf.

Bei Liz tut sich nichts in puncto zweiter oberer Nagezahn.

1.7.: Jef konnte wieder in die Freiheit  entlassen werden! Zwar hat er letztendlich 3 von 4 Fingern an seiner Pfote eingebüßt, aber es ist alles abgeheilt und er kommt zurecht.

Heute durften auch Mila und Carlos wieder hinaus - Carlos ignoriert allerdings bisher die geöffnete Volierenklappe :-)

Tarzan konnte vor 8 Tagen leider nicht ausgewildert werden. Er schont ein Hinterbein komplett. Seither sitzt er wieder in einer kleinen Box, der Arme. Ein Bruch im Bein ist es nicht. Entweder kommt das Problem wieder aus der Wirbelsäule, was mich ungut an Luke erinnert oder es ist nur der Fuß bzw, die Fersenknochen.

Jimmy, Hermine, Spock und Kirk geht es dagegen prima, sie wachsen und werden täglich kräftiger. Ebenso Neo und Alita, die schon seit eingen Tagen in eine Zimmervoliere gezogen sind.

22.6.:Twix und Toffee wurden am Wochenende in die Freiheit entlassen, heute folgen ihnen Melissa, Mirabell, Tarzan und Elder (2. Versuch) nach.

Neu dazu kamen Spock und Kirk, die in die Außenvoliere zu Mila, Carlos und  Jimmy gezogen sind.

Leider habe ich mich heute dazu durchringen müssen, Luke einschläfern zu lassen. Seine Beine haben sich wieder verschlechtert und er hatte offensichtlich Schmerzen. 

Neo und Alita geht es in Sexau prima.

Jefs Pfote scheint sich langsam zu bessern.

17.6.: Jimmy ist mangels passendem Spielkameraden in Sexau wieder zu mir gezogen bzw. zu Carlos, Luke, Toffee, Mila und Twix. Letzteren geht es allen gut, nur Luke kann seine Hinterbeine immer noch nicht normal bewegen. Er rennt und springt, aber es sieht immer etwas eierig aus. Vermutlich darf er nicht mit den anderen bald in Freiheit, sondern bekommt "Verlängerung"- was ihn sicher nicht freuen wird, da er ein sehr scheues Hörnchen ist.

Liz hat eine Zimmervoliere bei mir bezogen. Aus dem 17g Winzling ist - dank dem großen Einsatz von Andreas und Lara - ein 200g Riesenhörnchenkind geworden. Nun wartet sie auf Hermine, die am kommenden Wochenende aus Neustadt als Spielfreundin zu ihr ziehen wird.

Jef musste zwischendurch in der Tierklinik behandelt werden, da sein Pfote nicht besser wird. Hoffentlich geht es nun aufwärts, denn ein erwachsener Eichkater wie er kann nicht in einer (Behinderten-)Voliere bleiben, er muss so fit werden, dass er in den Wald kann.

Elder musste ich nach 3 Tagen in Freiheit an einem nahegelegenen Hof wieder abholen - das hatte ich bei 270 Eichhörnchen bisher noch nicht erlebt! Er verhielt sich auf dme Hof so zutraulich und angstfrei auch Katzen gegenüber, dass es dem Besitzer seltsam vorkam und er mich kontaktierte. Jetzt wird Elder erst mal zeckenfrei gemacht, was ein Projekt für mehrere Tage ist und dann nochmal über Yvonnes Voliere, die tiefer im Wald steht, ausgewildert. Im Moment sind daort noch Melissa, Mirabell und Tarzan. Sie dürfen am Wochenende raus in den Wald und Elder mit ihnen oder noch eine Woche zeitversetzt.

Neu kamen letzte Woche Alita und Neo aus St.Märgen dazu, 5 Wochen alt und Neo mit leichtem Schädel-Hirn-Trauma. Sie sind mittlerweile beide bei Steffi in Sexau und entwickeln sich gut.

 

10.6.: Morgen dürfen Elder, Josefine, Ginger und Lola raus in die Freiheit!

Vorgestern kam noch ein Neuzugang: Jef - ein 280g schwerer Eichkater, der vermutlich einen Unfall mit einem Auto hatte. Seine eine Vorderpfote ist recht zermatscht, drei Finger ab und er hat ein Schädel-Hirn-Trauma. Vorerst sitzt er in einer Einzelbox und bekommt täglich  Verbandswechsel und Medikamente, wobei man auf die eigenen Finger aber mehr als aufpassen muss. Ich denke, dass ich ihn soweit wieder hinbekomme, dass er in einigen Wochen wieder raus kann.

5.6.: Auch Luke ist nun in die Auswilderungsvoliere gezogen - ganz okay sind seine Hinterbeine noch nicht, abr ich hoffe, dass das noch wird. 

Camillo ist in die Behindertenvoliere zu Leni, Murmel und Bjelka gezogen. Noch lässt sich nicht sagen, ob seine Zähne nun so wachsen, dass das auf Dauer geht, aber im Moment geht es ihm gut.

Chico ist gestern in eine neu entstandene Auswilderungsvoliere nach Falkau gezogen, wo ein einzelner Findling bisher aufgezogen wurde. Eine wunderschöne Umgebung, um von dort in 3-4 Wochen die Freiheit zu erkunden!

Auch für Jimmy ist eine neue Auswilderungsvoliere entstanden und ich hoffe, dass bald noch ein Spielkamerad für ihn auftaucht.

Für Elder, Ginger, Lola, Josefine und Twix naht hier die Zeit der Freiheit, sobald das Wetter wieder besser wird!

27.5.: In den beiden (momentan verbundenen) Auswilderungsvolieren ist eine wilde Horde am Rumtoben und -spielen: Elder, Ginger, Toffee, Lola, Carlos, Josefine und die Neuzugänge Mila und Twix. 

Drinnen wohnen nun Chico, Luke und Camillo zusammen. Camillo hat einen tierärztlichen Eingriff an den Zähnen bekommen, damit wenigstens die Chance besteht, dass er mit Zähnekürzen durch mich alle 3 Wochen ohne größere Probleme hinkommt und wenigstens in der Behindertenvoliere bleiben kann.

Liz beginnt nun zaghaft, die Augen zu öffnen und freut sich sicher über den Anblick von Pflegemama Lara :-)

Melissa, Mirabel und Tarzan geht es in der Auswilderugnsvoliere bei Yvonne ebenfalls gut. Auch Jimmy bei Steffi wächst und gedeiht.

Zwei Hörnchen aus Müllheim (Krähenopfer) bzw. Emmendingen-Reute (Katzenopfer) sind in den vergangenen Tagen leider nur noch tot hier angekommen bzw. kurz nach der Ankunft gestorben. Auch drei nackten Winzlingen im Wald bei Freiburg konnte nicht mehr geholfen werden.

23.5. Auf Lola bin ich wirklich ein bisschen stolz: Sie ist jetzt zu Elder, Ginger und Toffee in die Auswilderungsvoliere gezogen und wenn man nicht weiß, wie krank sie war, erkennt man kaum einen Unterschied zu ihren neuen Freunden. Nur selten hält sie den Kopf etwas schief, ansonsten wirkt sie total fit!  

Luke ist, nachdem er alle ca. 300 (!!) Zecken los war, heute zu Carlos (der seine Angst nun abgelegt hat) und Chico in die Zimmervoliere gezogen, wo er tatsächlich nun auch bis ganz oben klettern kann - auch wenn es noch etwas wacklig aussieht. Aber dafür verfügt diese Zimmervoliere ja über 3 "Mängematten/Sicherheitsnetze".

Chico hat leider 2 cm unterhalb des alten Abszesses am Bein einen neuen bekommen, der unter Schmerzen geöffent und täglich gespült werden muss. Entsprechend vertrauenswürdig findet er mich mittlerweile. Luke ist übrigens der selben Meinung nach endlosen Zeckenzupfen und "Einzelhaft". Er ist aber erfolgreicher darin, sich mit seinen Zähnen zur Wehr zu setzen als Chico....

Josefine dagegen scheint der gegenteiligen Meinung zu sein: obwohl seit 3 Tagen die Auswilderungsvoliere offen steht, macht sie allenfalls mal einen kurzen Ausflug und ist dann wieder da im "Hotel Mama". Wenn sie sich das bis morgen nicht anders überlegt, bleibt sie bis zur nächsten Auswilderung in 10 Tagen erst mal da, denn morgen wird die Voliere gereinigt, geschlossen und mit der anderen Auswilderungsvoliere verbunden. Dann haben Lola, Ginger, Toffee und Elder (der mich auch jedes Mal freudig begrüßt, wenn ich rauskomme und sogar das Laufrad verlässt!)  mehr Platz.

Liz gedeiht dank der Pflege durch Andreas und Lara weiterhin prächtig.

Jimmy kann bei meiner neuen Helferin Steffi bald in eine neu gebaute Zimmervoliere umziehen :-)

Melissa, Mirabell und Tarzan sind gestern in die Auswilderungsvoliere bei Yvonne gezogen! Den vielen Platz im Wald fand Melissa noch etwas einschüchternd. Tarzan dagegen hat gleich wild drauf los geturnt.

20.5.: Tick, Trick, Track und Daisy sind zwischenzeitlich in Freiheit. Heute hat sich auch noch für Hedi, Josefine, Red und Bernadette die Volierentür geöffnet!

Lola wirkt in der Außenvoliere noch etwas desorientiert, macht aber weiter Fortschritte.

Am Sonntag wurde uns noch ein Hörnchen gebracht, das die Hinterbeine nachzog. Luke geht es aber schon besser, die Aktivität in den Beinen kommt wieder! Außerdem schlägt der kämpferische kleine Kerl alle Rekorde, was Zeckenbefall angeht. 200 von den Mistviechern hab ich bestimmt schon ab- bzw. eingesammelt....

Auch Murmel ist wieder in der Außenvoliere und hat mir die tägliche Tortur über 5 Tage (Festhalten und Antibiotikum) schon fast wieder verziehen.

16.5.: Leider musste ich vor zwei Tagen feststellen, dass Camillos Zähne in Folge seines Sturzes schief gewachsen sind - und zwar so blöd, dass sich die Nagezähne des Unterkiefers in den Oberkiefer bohren und dort eine Enzündung ausgelöst haben. Ich habe die Zähne gekürzt und erst mal Antibiotikum gegeben. Ich hoffe, ich bekomme die Zähne so hin, das er wenigstens zu meinen anderen Zahnpatienten Leni und Bjelka in die große Dauervoliere ziehen kann!

Am gleichen Abend entdeckte ich bei Chico einen kleinen Abszess am Oberschenkel, der aber unter der Behandlung jetzt schon recht gut abzuheilen scheint.

Murmels großer Abszess ging von einem Zahn aus. Der Arme hat jetzt 5 Tage "Boxenruhe" und bekommt zweimal täglich Antibiotikum, aber die OP-Wunde scheint gut zu heilen.

Toffee ist heute in die Auswilderungsvoliere zu Elder und Ginger gezogen.

Tick, Trick, Track und Daisy werden die nächsten Tage aus Yvonnes Auswilderungsvoliere in die Freiheit entlassen!

Und einen Neuzugang gab es heute noch: Jimmy, 5 Wochen, wurde von einer Katze gebracht, hat aber tatsächlich nicht mal eine Schramme. Im Moment ist er nur noch total paralysiert. Aber das wird schon. 

Josefine, Hedi, Red, Bernadette, Tarzan, Melissa und Mirabel geht´s gut!

13.5.: Vor zwei Tagen wurde ein kleines, total verängstigtes Hörnchen aus Haslach gebracht. Es ist an einer Stelle abgestürzt, wo es schon letztes Jahr einen ähnlichen Fall gab. Trotz meiner Bitte an die Stadtbau, die Mauerseglerkästen dort so zu modifizieren, dass Eichhörnchen keinen Kobel mehr oben drauf bauen können, ist dort offenbar nichts geschehen. Der kleine Chico hat sich somit beim Absturz eine blutige Nase geholt, klettert aber nun schon wieder zaghaft mit Carlos  zusammen herum. Zwei die gleich alt und gleich ängstlich sind. 

Der Winzling Taps ist trotz des riesigen Engagements von Andreas leider auch zwischenzeitlich gestorben. Er hatte ein großes Problem mit dem Urinabsatz und ich denke, dass eine innere Verletzung oder Infektion im Spiel war, da alle Medikamente nicht angeschlagen haben.  Liz dagegen geht es gut. Hoffentlich bringen wir wenigstens sie durch.

Noch mehr bad news: Djuna musste ich einschläfern lassen. Da sie nicht gefressen hat und trotz Zwangsernährung abgenommen hat, konnte es so nicht weitergehen. Sie hat andere Eichhörnchen auch gar nicht wahrgenommen, sondern rannte diese einfach über den Haufen. Ab einer Kletterhöhe von 10cm stürzte sie außerdem sicher ab. So hätte sie nicht einmal in der Behindertenvoliere leben können...

Und auch aus der Behindertenvoliere gibt es schlechte Neuigkeiten: Murmel, Leni und Bjelka haben einen Haarlings-Befall. Also große Volierenreinigung mal wieder.... Und was noch schlimmer ist: Murmel hat einen Abszess am Kiefer! Wir fahren heute noch in die Tierklinik.

Wenigsttens Lola geht es Tag für Tag etwas besser. Ich hoffe, dass ich sie in einer Woche in eine Voliere umsetzen kann und sie dann auch wieder beginnt zu rennen und zu klettern ohne zu kreiseln!

10.5. Carlos ist heute zu Tarzan und Camillo gezogen. Die beiden tun dem ängstllichen Kleinen gut...

9.5.: Am Dienstag Abend wurde in der Wiehre ein abgestürzter Kobel mit 4, erst ca. 3 Tage alten, Hörnchen gefunden. Obwohl die Finder den Kobel warm gehalten haben und beobachteten, kam keine Eichhörnchenmutter. Also wurden die 4 zu mir gebracht. Da solche Winzlinge (15-20g) alle 2 Stunden rund um die Uhr gefüttert werden müssen und die Versorgung von einem mindestens 15 Minuten dauert, ist das allein nicht zu schaffen und  so hat Gott sei dank mein Freund Andreas gleich zwei übernommen. Liz und Taps. Ihnen geht es bis auf etwas Durchfall bisher gut. Ich habe aber, das muss ich ehrlich sagen, einen Fehler gemacht und die Konzentration der Milch zu schnell erhöht. So winzige Würmchen verzeihen keinen Fehler. Piwi und Ida sind in der Nacht gestorben. Ich haderte sehr mit mir....

Am Donnerstag hat eine befreundete Päpplerin aus Neustadt einen fast 8 Wochen alten Eichkater zur Auswilderung hergebracht, den sie bisher versorgt hatte. Elder hat sich gleich mit Ginger angefreundet und die beiden sind heute früh in eine Außenvoliere umgezogen. Ginger ist trotz Behinderung so schnell wie ihr neuer Freund! Am Abend brachte dann noch eine Tierärztin einen ca. 6-7 Wochen alten "Tarzan", der vor 10 Tagen mit gelähmten Beinen zu ihr gebracht worden war, jetzt aber wieder 100% fit ist! Tarzan ist zu Camillo in eine Zimmervoliere gezogen. Die beiden haben sich erst mal angezickt, spielen aber mittlerweile ausgiebig miteinander.

Am Donnerstag Abend hat meine Helferin Lara noch ein Hörnchen in Gundelfingen/ Zähringen geholt. Der kleine 5Wöchner ist soweit fit und heißt nun Carlos.

Gestern Abend dann noch das 31. Hörnchen der Saison (gibt vermutlich einen neuen Jahresrekord) und etwas, das ich noch nie so gesehen habe: Das Mädel hatte Backen wie ein Hamster oder Murmeltier und war sehr schwach. Ich habe es gleich mit Antibiotikum und Schmerzmittel versorgt, denn es handete sich um riesige Eiterabszesse, ausgehend von einem Backenzahn. Leider hat das Tierchen die Nacht aber nicht überstanden...

Bei Djuna geht es weiter auf und ab. Mal kann sie nicht mal sitzen, mal hoppelt sie durch die Box.

Maxi und Juri werden heute bei Kenzingen aus ihrer Voliere ausgewildert! Dank an Jule und Benjamin für die tolle Arbeit!

Allen anderen Pfleglingen geht es soweit gut, Lolas Zustand ist unverändert.

 

5.5. Toffee hat sich erholt - ich musste dem kleinen Kerlchen noch fast 100 winzige Zecken aus dem Kopf entfernen. Jetzt ist er hübsch genug für Merlissa und Mirabell, die ungefähr gleich alt, aber deutlich schwerer sind. Die drei werden die nächsten zwei Wochen eine Zimmervoliere bei meiner Freundin Dahli bewohnen, bevor sie zur Auswilderung hierher zurück kommen. 

Den Schritt in die Freiheit haben Bwindi. Kampala und Krümel nun schon gemacht - ich hoffe die drei passen gut auf sich auf, meiden Katzen, Marder und Straßen....

Bei Djuna ist es ein Auf und Ab. Ihr Schwanzstummel heilt, aber ebtweder haben die Bakterien eine Meningitis verursacht oder sie ist bei der Flucht auf den Kopf gefallen - auf jeden Fall  läuft sie im Kreis... Ich hoffe, das bekommen wir noch hin.

Mein anderer Intensivpatient, Lola, kann nun zumindest wenn sie nicht aufgeregt ist, schon wieder geradeaus gehen!

Camillo und Ginger werden bald in die Außenvoliere zu Bernadette, Josefine,  Hedi und Red ziehen.

1.5.: Vor wenigen Minuten kam Toffee hier an - ein ca. 6 Wochen alter Eichhörnchenjunge. Er hat zwar ein bisschen Schnupfen und ist untergewichtig, aber im Vergleich zu meinen Intensiv-Patienten eine Erholung! Lola kann zwar zwischenzeitlich alleine fressen, fängt aber auf Grund ihrer Hirninfektion bei der geringsten Aufregung an, sich um die eigene Achse zu drehen, dass einem beim Zusehen schwindling wird. Ich hoffe, ihr Zustand bessert sich weiterhin langsam, aber stetig (gern auch schnell und stetig, was aber unwahrscheinlich ist).

Gestern wurde noch ein sehr schwer veletztes Hörnchen gebracht. Djuna ("Dschuna") wurde wohl fast Opfer eines Marders oder einer Katze. Dabei hat sie den Großteil ihres Schwanzes eingebüßt. Sie bekommt Schmerznittel und Antibiotika - noch ist offen, ob das Antibiotikum schnell und gut genug anschlägt, um die Infektion durch Bakterien im Speichel des Räubers zu stoppen.

Camillo und Ginger spielen jetzt sehr intensiv miteinander in der Zimmervoliere, Camillo endlich auch ohne Niesen. Ginger ist trotz ihrer verkrümmten Pfote sehr, sehr flink.

Auch Melissa und Mirabell werden bald in eine Zimmervoliere ziehen. 

Für Bwindi, Kampala, Krümel, Juri und Maxi naht die Zeit der Auswilderung - in ca. 10 Tagen geht es raus!

Bernadette, Red, Hedi, Josefine, Tick, Trick, Track und Daisy sind wohlauf.

26.4.: Ein kleines Hörnchen mit Katzenbiss hat gestern Abend leider den Transport hierher nicht mehr überlebt. Aber es gibt auch Positives: Bernadette, Hedi, Josefine und Red sind heute in die Außenvoliere umgezogen. Camillo und Ginger bewohnen zusammen nun eine Zimmervoliere, aber Camillos Näschen ist immer noch nicht ganz okay.

Lilo geht es deutlich besser, der Kopf ist weniger verdreht und sie ist auch wieder bei sich, was für mich allerdings den Nachteil hat, dass ich deutlich mehr auf meine Finger aufpassen muss, denn selbständig fressen kann sie noch nicht, ich muss sie füttern.

Allen anderen Findlingen hier und bei meinen Helferinnen und Helfern geht es gut.

 

21.4.: Wenn man in die Küche kam, hörte man die vergangenen Tage Bernadette pfeifend in ihrer Box atmen. Sie hat sich nun erholt und konnte sogar schon zu Hedi, Josefine und Red in die Zimmervoliere. Stattdessen pfeift jetzt Camillo, der vorgestern von Findern den weiten Weg aus Achern hergebracht wurde. Er hat nach einer Krähenattacke eine völlig verkrustete und verschwollene Nase. Aber auch ihm geht es schon besser.

Ganz schlimm dran ist Lola, ein schon mindestens 3 Monate altes Eichhörnchenmädchen, das gestern in der Wiehre gefunden wurde. Sie ist offenbar gestürzt und hat ein heftiges Schädel-Hirn-Trauma. Ich vermute aber, dass die Ursache für den Sturz eine Infektion mit Encephalozoon cuniculi (parasitäre Einzeller im Gehirn) ist.... Auf jeden Fall hat sie einen ganz verdrehten Kopf und ist auch nicht recht bei sich. Sie bekommt nun die entsprechenden Medikamente und ich hoffe, diese schlagen an. Aber es wird auf jeden Fall eine lange Therapie.

Tick, Trick, Track und Daisy sind heute in eine Auswilderungsvoliere weiter oben im Tal bei Freunden umgezogen, wo sie die letzten vier Wochen vor der Freiheit schon mal Waldluft schnuppern können.

Ginger geht es insgesamt besser, aber vermutlich wird ihre Pfote nicht wieder ganz funktionsfähig. Wir müssen sehen, wie sie dann damit zurechtkommt. 

Bwindi, Kampala, Krümel, Bjelka, Melissa, Mirabel, Juri und Maxi geht es gut.

Danke an meine Helfer!!! Ohne euch müsste ich längst "Aufnahmestop" machen!!!

18.4.: Heute kam ein Neuzugang aus der Haid. Bernadette ist schon 7-8 Wochen alt, hat aber Atemprobleme. Sie bekommt nun was fürs Immunsystem, Antibiotika und darf inhalieren...

Schon gestern wurde Ginger aus Freiburg St. Georgen gebracht. Sie wurde von einem Kater angeschleppt und hat eine gebrochene Pfote. Am Montag werde ich den Arm mal röntgen lassen, aber mehr aus Neugier. Da Hörnchen so gut wie jeden Verband in Rekordzeit abbekommen, hilft bei Brüchen nur Ruhe in der Box und homöopathische Unterstützung.

Tick, Trick, Track und Daisy können nun selbst futtern und pinkeln und werden am Dienstag in eine Auswilderungsvoliere weiter oben im Tal umziehen.

Hedi futtert auch schon selbst und mag keine Milch mehr. Ihre Zimmervolierengenossen Red und Josefine nehmen dagegen noch gerne Milch, testen aber auch schon feste Nahrung ausgiebig.

Bwindi, Kampala und Krümel nutzen das große Laufrad in der Voliere draußen so intensiv, dass ich mich mal wieder frage, ob man da nicht "Eichhörnchenstrom" gewinnen könnte :-)

Melissa und Mirabel sind zu einer zweiten Pflegemama umgezogen. Da sie zweimal nachts Milch brauchen, ist jede nach 10 Tagen Mama-Dienst froh um Ablösung ;-)

Juri und Maxi sind große und sehr aktive Eichhörnchenjungs geworden.

 

14.4.: Adia ist leider gestorben.....

Der kleine Neuzugang aus Emmendingen hat  nun den schönen Namen Mirabel erhalten.

13.4.: Vergangenen Samstag wurde zunächst ein Hörnchen aus Badenweiler zu uns gebracht. Seine Mutter war durch eine Katze verschreckt geflüchtet und nicht zurück gekommen. Der ca. 6 Wochen alte leuchtend orangerote Red hat nun mit Hedi zusammen eine extra Zimmervoliere bezogen. Die beiden verstehen sich prima. Dazu ist eben noch Josefine aus Müllheim gekommen, die trotz großen Engagements der Finderin gestern nicht wieder in Mamas Kobel zurückzuführen war. Aber in der Zimmervoliere mit Hedi und Red gefällt ihr es offenbar gut!

Die vier wilden Geschwister Tick, Trick, Track und Daisy haben nun eine eigene Zimmervoliere, in der nun stundenlange Ringkämpfe und  Fangenspiele der vier zu beobachten sind.

Am Samstag Nachmittag brachte ein Nachbar leider noch ein blutüberströmtes erwachsenes weibliches Eichhörnchen, das auf der Großtalstraße, 50m von hier angefahren worden war. Ich bin mir recht sicher, dass es Adia vom vergangenen Jahr ist. Wie schön, dass unser Nachbar sie gefunden und sofot gebracht hat, derjenige, der sie angefahren hat, hat sich ja offenbar nicht gekümmert. Ich habe Adia gleich in die Tierklinik gebracht, wo sie die Nacht in einer Sauerstoffbox verbrachte, da Luft in dem Raum unterhalb der Luge ist, was ihr das Atmen sehr erschwert. Außerdem hat sie ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Da es ihr gestern etwas besser ging, durfte ich sie aus der Klinik holen. Zwischenzeitlich hat sich ihr Zustand wieder etwas verschlechtert und ich kämpfe mit ihr um ihr Leben.  Ein ganz kleiner Trost ist, dass sie dem Zustand des Gesäuges nach im Moment keine Jungen hat, die sonst irgendwo verhungern würden. Ich bin aber dennoch sehr traurig und wütend auf Menschen, die mit 80km/h eine einspurige Straße am Waldrand hochfahren ohne an Tiere zu denken und ohne sich nicht um ein verletztes Lebewesen kümmern.

Gestern wurde dann noch ein 2-3 Wochen altes Hörnchenmädchen aus Emmendingen-Reute  in unsere Auffangstation gebracht. Sie hat die Nacht gut übrstanden und wird gleich von Susanne übernommen, die ja die ungefähr gleich alte Melissa verorgt, so dass die zwei sich nun zusammenkuscheln können. Ersatzmama Susanne darf dann auch noch einen Namen für die Kleine aussuchen.

Juri und Maxi sind bei Jule und Benjamin zu kräftigen jungen Hörnchen geworden und heute in deren Außenvoliere umgezogen.

Auch Bwindi, Kampala und Krümel in meiner Außenvoliere geht es gut.

11..4.: Tick, Trick, Track und Daisy sind nun wieder hier und erobern langsam die Zimmervoliere, verstärkt wird diese Truppe von der nur wenige Tage jüngeren Hedi, die am Donnerstag aus Ballrechten-Dottingen zu uns gebracht wurde.

Gestern gab es dann drei weitere Findlinge: Zunächst wurde uns Apple aus Lahr gebracht. Leider schleppt die kleine Maus die Hinterbeine nach und kann die Blase nicht kontrollieren. Auch der Schwanz ist gebrochen. Ich habe sie medinisch soweit versorgt  und werde einige Tage sehen und hoffen, dass /ob sich Verbesserungen ergeben.  Immerhin schmekct ihr die Milch seeehr gut.

Nachmittags wurde aus Haslach (Kinzigtal) die nur 2 Wochen alte Melissa gebracht. Das noch fast nackte kleine Hörnchenbaby wird nun einige Tage von Susanne versorgt, was mich sehr entlastet, da Melissa natürlich einen anderen Trinkrhythmus als die anderen hat .... Bisher macht sich die Kleine dort sehr gut.

Ein Kleines, noch jüngeres, männliches Eichhörnchenbaby, dass abends noch aus Kirchzarten gebracht wurde, hat es leider nicht geschafft. Es hatte ein großes Hämatom, war sehr kühl und entkräftet und starb leider gegen 2 Uhr.

Krümel, Bwindi, Kampala ud Bjelka sind in den Außenvolieren sehr aktiv.

5.4.: Am Mittwoch Abend kamen über das Tierheim Scherzingen noch 5 hilfsbedürftige Nager dazu: Der 6 Wochen alte Krümel war sehr ängstlich, hat aber mittlerweile sehr von Bjelkas Ruhe profitiert und klettert nun mit ihr in der Zimmervoliere herum. Die 5 Wochen alten Geschwister Tick, Trick, Track und Daisy wurden für einige Tage von meinen lieben Helferinnen Lara und Dahli übernommen, was mir die Möglichkeit schafft, nötigenfalls hier noch weitere Tiere aufzunehmen. Die Geschwister entwickeln sich bisher gut!

3.4.: Allen Pfleglingen der Eichhörnchenstation geht es gut. Bwindi und Kampala dürfen heute vom Wohnzimmer in die Außenvoliere umziehen, wo sie noch 4 Wochen bis zur Auswilderung leben werden. Bjelkas Zähne wachsen nach, es sieht aber im Moment nach einem Unterbiss aus, was bedeuten würde, dass sie bei uns bzw. bei Leni und Murmel (der mittlerweile kastriert ist) bleiben muss.

31.3.: Maxi, ein 5 Wochen altes Eichhörnchen-Bübchen wurde gestern in Müllheim gefunden. Da er offenbar nicht verletzt ist und auch keine Lungenentzündung durch die Kälte bekommen hat, durfte er heute schon zu Juri dazu, der somit einen perfekten Spielkameraden hat.

27.3.: Bjelka geht es wieder gut, sie beginnt auch schon mit Bwindi und Kampala  in der Zimmervoliere rumzuturnen. 

Gestern kam noch ein Neuzugang aus Lehen. Juri ist ebenfalls abgestürzt und hatte schon das Interesse einer Krähe erweckt. Er hat sich aber kaum verletzt und verbringt nun erst einmal ein paar Tage bei meinen Helfern Jule und Benni, wo er exklusive Fürsorge genießt!

23.3.: Am letzten Samstag wurde in Haslach ein 4-5 Wochen altes Eichhörnchenmädchen gefunden, das von einer Krähe gehackt und vermutlich auch mal fallen gelassen worden war. Nase und Mund der Kleinen waren angeschwollen und blutig. Anfangs konnte sie daher kaum atmen und noch weniger Milch trinken. Dank kalter Teeumschläge ist zwischenzeitlich alles abgeschwollen und sie kann auch wieder trinken. Dennoch bleibt es spannend, wie es mit Bjelka, wie sie nun heißt (und was russisch "Eichhörnchen" bedeutet) weitergeht. Denn ein Nagezahn wurde stark beschädigt, Wenn dieser nicht gesund nachwächst,  wird sie ein Dauergast bleiben und die große Voliere zu Leni  ziehen. 

19.3.: Vor exakt einem Jahr hatte ich bereits 6 Findlinge zu versorgen - und dieses Jahr bisher keinen. Hoffentlich liegt das daran, dass alle Eichhörnchenmütter so gut auf ihre Kleinen aufpassen! Durch meine Mitarbeit im deutschlandweiten Eichhörnchen-Notruf weiß ich aber, dass in anderen Stationen schon sehr viel los ist und die Kolleginnen dort auch teilweise durch die Corona-Krise im Stress sind, weil sie z.B. im medizinischen Bereich arbeiten. Daher haben wir heute für zwei Findlinge aus Augsburg kurzerhand eine supernette Mitfahrgelegenheit nach Freiburg organisiert! Nun sind Bwindi und Kampala also im Schwarzwald gelandet und auch schon mit der ersten Portion Milch versorgt. Die ungewöhlichen Namen verdanken Sie übrigens unserem letzten Urlaub (Quizfrage: wo?). Da wir ja im Frühling und Sommer wegen der Tiere kaum mehr verreisen können, waren wir wieder in den Faschingsferien weg - kurz bevor alles dicht gemacht wurde. 

Murmel werde ich wohl behalten (müssen). So ein seltsames Kerlchen hatte ich noch nie. Obwohl er mittlerweile ein ausgewachsener Eichkater ist und ich jedem raten würde, ein ausgewachsenes Hörnchen nicht ohne Handschuhe anzufassen, sofern einem die Finger lieb sind, kann man ihn mit bloßer Hand aus dem Kobel holen, festhalten und ein ekliges Medikament eingeben. Er besteht dann allerdings darauf anschließend ausgiebig getröstet zu werden und auf meinem Arm zu schlafen. Nüsse macht er keine auf, obwohl seine Zähne normal aussehen...?  Mit großen Sprüngen hat er es auch nicht so.... Vielleicht ein kleiner Hirnschaden? Es widerstrebt mir zwar ordentlich, ein körperlich augenscheinlich gesundes Hörnchen kastrieren zu lassen, aber es wird wohl sein müssen. Draußen hätte er schlechte Karten. Dann kann er mit Leni zusammen in der großen Voliere bleiben, ohne dass es Nachwuchs gibt.

12.2.: Gott sei Dank hat der Sturm hier keine Kobel vom Baum gepustet. Wir haben nach wie vor noch keine Fildlinge zu versorgen. Die ersten der Saison wurden aber zwischenzeitlich in Moers "aufgegriffen".

Danke an dieser Stelle an den Spender, der über den Notruf e.V. unsere Station nicht zum ersten Mal unterstützt hat! Leider fehlt seine Mailadresse auf der Überweisung, so dass unsere Kassenwartin keine Spendenbescheinigung schicken kann...

29.1.: Leider ist vor zwei Wochen mein brhindertes Hörnchen Augusta sehr rasch gestorben :-(  Erst einen Tag zuvor war mir aufgefallen, dass sie nicht gesund wirkte. Sie war erst knapp 2 Jahre alt und konnte wegen eines Kieferbruchs mit anschließender Zahnfehlstellung nicht ausgewildert werden. Die Untersuchung hat erbracht, dass sie eine Stoffwechselerkrankung (Amyloidose)  und Parasitenbefall (Kokzidien) hatte. Das Wochenende wird also mal wieder mit Volieren-Desinfektionen gefüllt sein...

Somit sind im Moment nur noch meine behinderte Leni (ebenfalls Zahnfehlstellung) und Murmel hier. Murmel ist mittlerweile ein richtiger Wonneproppen geworden und wird im Frühjahr den Wald erobern. Dann wird sich die Station sicher auch wieder rasch füllen.