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Eichhörnchenstation Freiburg

Mitglied im Eichhörnchen Notruf e.V. und Eichhörnchen Schutz e.V.

Die Eichhörnchen-News 2019:

20.4.: Neuzugang vor zwei Tagen: Die 7 Wochen alte April aus Achern, die neurologische Probleme hatte. Ihr Zustand hatte sich zunächst etwas gebessert, in der Nacht aber ist sie leider gestorben. Der ebenso alte Asali, der am gleichen Tag kam, ist dagegen wohlauf und ist schon zu Felix und Fluffy in die Innenvoliere gezogen. Die drei verstehen sich prima!

Heute wurde noch die ebenfalls 7 Wochen alte, aber nur halb so schwere Zora aus Gengenbach gebracht. Sie hat vermutlich ein Schädel-Hirn-Trauma und bekommt zunächst Ruhe, Milch, Vitamine und viel Schlaf verordnet.

Für Arthur und Stella naht schon die Freilassung!

 

12.4.: Nun sind auch Fix und Foxy in die Außenvoliere umgezogen! Felix und Fluffy kommen dagegen heute wieder zu  mir und können vermutlich bald eine Innenvoliere beziehen. 

Oswald, ein Krähenopfer, das gestern vor der Reichwein-Schule gefunden wurde, hat es leider nicht geschafft und starb kurz nach seiner Ankunft hier.

7.4.: Tom, Tiny, Dips, Cosy und Laila sind in die Außenvoliere zu Arthur und Stella umgezogen. Fix und Foxy sind mittlerweile die größten 7-Wöchner, die ich je hatte (über 200g!), wollen aber noch immer gerne ihre Milch.

Felix und Fluffy machen sich bei Sandra und Joshua ebenfalls gut. Sie haben zwischenzeitlich auch die Augen geöffnet. Am Freitag werden die zwei dann wieder zu mir kommen.

Ein erwachsenes, männliches Eichhörnchen aus Villingen-Schwenningen, das von einer Katze gebissen worden war, ist leider - trotz Antibiotikum, Kreislauftropfen und Sauerstoffbeatmung -  gestorben. Der Einsatz von 3 Auffangstationen und zwei an sich unbeteiligten jungen Leuten, die das Tier nach Freiburg gefahren haben (was die Katzenbesitzerin nicht konnte oder wollte),  war somit leider umsonst.

31.3.: Tom,Tiny und Dips haben mit einem weiteren Neuzugang - Cosy - eine Zimmervoliere bezogen. Dort fangen sie langsam an zu turnen, obwohl alle 4 für ihr Alter zu klein sind und recht ängstlich. 

Von Leander haben wir uns diese Woche schweren Herzens verabschiedet. Er hat sich in der Zimmervoliere aufgrund seiner total unkoordinierten Motorik schwer verletzt (Nagezahn ausgeschlagen). Wie er das eigentlich geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Ich habe ihn immer nur am Boden gesehen. Mit einem Nagezahn zu wenig bliebe ihm - selbst wenn er sich irgendwann von seinem schweren Schädel-Hirn-Trauma erholt hätte - nur ein Leben in der Voliere. Somit haben wir uns zur Euthanasie entschieden.

Nuts ist nach Bad Krozingen umgezogen.

28.3.: Die zwei Neuzugänge vom Anfang der Woche - Felix und Fluffy - die nach einer Baumfällung im Schönauer Wald gefunden wurde, trinken mittlerweile gut. Sie werden heute für einige Tage von neuen Helfern (Sandra und Joshua) übernommen.

Tom und Tiny haben gut zugenommen, sind aber nach wie vor ängstlich. Mit einem weiteren Neuzugang vom Tierheim Scherzingen, Dips, werden sie zusammen am Wochenende eine Zimmervoliere beziehen.

Arthur und Stella dürfen morgen in die Außenvoliere, Laila wird bald nachfolgen. Ihr Bruder Leander macht winzige Fortschritte.

Nuts ist nun kastriert und wird bald in eine große Behinderten-Voliere nach Bad Krozingen umziehen.

 

25.8.: Großes Kino! Ein verletztes Eichhörnchenkind, das ich gestern in Haslach abgeholt habe, war aus einem Kobel abgestürzt, den die unkluge Mutter hinter eine Mauersegler-Nisthilfe gebaut hatte, die sich in ca. 8m Höhe an einer Hauswand befand. Die Mutter kam die Rauputzwand hoch und runter - nicht aber die Kleinen! Der Finder des verletzten Tieres hatte auch schon tote kleine Hörnchen gefunden. Und das Geschwisterchen des eben verletzten (Gehirnerschütterung) schaute auch schon über den Rand. Freundlicherweise  rückte die Freiburger Feuerwehr mit großer Leiter an! Leider erwischte der Feuerwehrmann das Kleine nicht und es stürzte ebenfalls in die Tiefe, wo es zu allem Unglück von mir beim Einfangen auch noch getreten wurde! Trotz des Sturzes und des Schreckens haben Tom und Tiny die Nacht gut überstanden und beginnen nun bei meinem lieben Kollegen Andreas auch, brav ihre Milch zu nuckeln. Er hat die beiden - die außerdem noch ziemlich unterernährt sind - zunächst mal übernommen, damit es hier nicht zu viel wird.

Die Freiburger Stadtbau, die die gut gemeinten Mauersegler-Nisthilfen aufgehängt hat,  versucht nun freundlicherweise in nächster Zeit, die Lücken zu verschließen, die den Eichhörnchen ermöglichen, dahinter zu schlüpfen. Ich hoffe, das gelingt!!

Fix und Foxy beginnen nun auch langsam zu spielen und können bald in die Zimmervoliere ziehen, während Arthur und Stella schon so wild sind, dass sie in die Außenvoliere dürfen, wenn es wieder etwas wärmer ist.

Laila ist nun auch bei mir und turnt auch schon herum. Ihr Bruder Leander macht Susanne und mir noch Sorgen, da er nach wie vor große Gleichgewichtsprobleme hat.

Nuts hat leider auch noch immer Probleme mit den Hinterbeinen. Ob von einem Sturz oder vielleicht einer Nervenerkrankung ist unklar. Er hat am Donnerstag einen Termin in der Tierklinik. Voraussichtlich wird er kastriert, damit er in der Behinderten-Voliere bleiben kann. Camille zeigt dort nämlich schon reges Interesse an dem jungen Mann und in die Zucht einsteigen will ich nun wirklich nicht!

17.3.: Große Freiheit Nummer 8: Pina, Pica, Fritz, Mori, Dalia, Frederick, Nicki und Emma wurden nun endlich in die Freiheit entlassen. Ich hoffe, sie passen gut auf sich auf. 

15.3.: Fix und Foxi sind zwei wahre Wonneproppen geworden! Arthur und Stella beginnen in der Zimmervoliere zu spielen und festes Futter zu naschen. Auch Laila und Leander entwickeln sich gut bei Susanne.

10.3.: In der irrigen Annahme, um diese Zeit seien keine oder sehr wenige Findlinge hier, hatten wir für die Faschingsferien Urlaub geplant. Dass dieser nicht wie die letzten 3 Urlaube storniert werden musste, ist vor allem Susanne Frank zu verdanken, die nicht nur Fix und Foxi super versorgt hat, sondern auch 4 Neuzugänge aufgenommen hat, die allesamt nicht leicht zu versorgen waren. Leander und Laila aus Neustadt (ca. 3 Wochen) und Arthur und Stella (5 Wochen), die am Rosskopf gefunden wurden. Arthur und Stella sind nun zu mir umgezogen. Somit sind zu den 9 Findlingen, die noch vom Herbst hier sind (+ 4 Handicap-Hörnchen), schon 6 neue gekommen. Hoffentlich ergibt sich bald eine stabile Wetterlage, die erlaubt, 8 der Findlinge vom Herbst  endlich auszuwildern und die Außenvolieren grundzureinigen, bevor die neuen nach draußen ziehen. Die Saison scheint nun so gut wie nahtlos in die nächste überzugehen.... 

Sorgen bei den "Großen" macht mir Nuts, der plötzlich Probleme mit den Hinterbeinen hat. Die Ursache ist auch der Tierklinik schleierhaft. Er sitzt im Moment in einer separaten Voliere und wurde während unseres Urlaubs - genau wie die anderen Großen - von meiner Nachbarin Doris versorgt.

Ohne Helfer würde hier also nicht mehr viel gehen! Daher werde ich sicher auch auf die Menschen, die in den vergangenen Wochen weitere Hilfe angeboten haben, bald zugehen, sobald hier wieder ein bisschen Routine eingekehrt ist!.

22.2. Baby-Saisonauftakt! Gestern wurden zwei nur wenige Tage alte Eichhörnchen im Mooswald Opfer einer Baumfällung. Sie sind unverletzt, aber trotz aller Technik ist es schwer, so kleine Eichhörnchen (19g) durchzubringen - wie schaffen das nur die Mütter?

12.2.: Jerome ist jetzt wieder nach draußen, in die Voliere für Handycap-Hörnchen, umgezogen. Er kommt dort auch mit einem Arm prima zurecht und klettert sogar an der Decke damit herum.

2.2.: Trotz intensiver Pflege, Tierarztbesuch und Medikamenten und obwohl zwischendurch leichte Besserungen zu erkennen waren, ist Winter gestern gestorben. 

29.1: Am vergangenen Sonntag wurden am Niederrhein tatsächlich die ersten hilfsbedürftigen Eichhörnchen-Babys der Saison gefunden und in die dortige Auffangstation gebracht. Ich hoffe, die ersten hier im Schwarzwald lassen noch auf sich warten! Zu tun gibt es auch so genung:

- morgens Pina, Pica, Frederick, Nicki, Mori, Dalia, Nuts und Emma in der Auswilderungsvoliere mit Wasser und Futter versorgen - oft vor der Schule mit Stirnlampe...

- ebenso Camille, Leni, Augusta und Fritz in der Behindertenvoliere - wobei Fritz ja nicht körperlich behindert, sondern nur nach wie vor viel, viel, viel zu zutraulich ist

- Jerome in der Zimmervoliere versorgen und durchknuddeln (im Gegensatz zu Fritz ist das hier sinnvoll, da er ja bleibt). Er kommt mittlerweile auch einhändig auf jeden Ast und hält das Nagefutter locker mit einer Hand!

- Winter, eine erwachsene Eichhörnchendame, die gestern gebracht wurde, in ihrer Box alle 3 Stunden mit Flüssigkeit, Futterbrei und Medikamenten versorgen. Sie ist weitgehend ohne Bewusstsein, atmet, schluckt und zuckt ein bisschen....

4.1.: Gestern haben wir mit Hilfe der Katze einer Nachbarin (nochmal Danke!!)  getestet, wie Fritz auf Katzen reagiert, Da er extrem zutraulich und verschmust ist und in einem Haushalt mit Katzen aufgewachsen ist, fürchtete ich, dass er keine Scheu vor ihnen zeigt, was das AUS für die Auswilderung bedeutet hätte. Er blieb aber auf Abstand zu unserer "Testkatze" in der Box und signalisierte deutliche Beunruhigung. Er wird also im Frühling nach draußen dürfen!!!

Jerome aber muss nun definitiv für immer hier bleiben. Als kleiner Findling hatte er ja eine Trümmerfraktur des Ellbogens. In Folge dessen hat sich am Ellbogen ein großes knöchernes Kallusgewebe gebildet. Er kam aber dennoch zunehmend gut mit dem Arm zurecht und setzte ihn immer mehr ein, sodass ich auch bei ihm damit rechnete, ihn auswildern zu können. Nun hat sich aber leider in /an diesem Kallusgewebe ein eitriger Abszess gebiildet, den wir trotz OP vor zwei Wochen und zwei verschiedenen Antibiotika nicht in Griff bekommen haben. So blieb heute nur Einschläfern oder Armamputation. Ich hoffe sehr, dass ich mich mit der (leider sehr kostspieligen) zweiten Variante richtig entschieden habe und er, wenn alles verheilt ist, mit Camille, Leni und Augusta (die er ja schon kennt) in der großen Handicap-Voliere gute Lebensqualität hat. Er ist ja auch verhältnismäßig wenig scheu und kam auch zu Zeiten, als er seinen linken Arm wegen des Bruches kaum benutzen konnte, gut zurecht, was mich hoffen lässt. Doch im Moment leide ich mit dem kleinen Unglückswurm.