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Eichhörnchenstation Freiburg

Mitglied im Eichhörnchen Notruf e.V. und Eichhörnchen Schutz e.V.

 Die Eichhörnchen-News 2020:

31.3.: Maxi, ein 5 Wochen altes Eichhörnchen-Bübchen wurde gestern in Müllheim gefunden. Da er offenbar nicht verletzt ist und auch keine Lungenentzündung durch die Kälte bekommen hat, durfte er heute schon zu Juri dazu, der somit einen perfekten Spielkameraden hat.

27.3.: Bjelka geht es wieder gut, sie beginnt auch schon mit Bwindi und Kampala  in der Zimmervoliere rumzuturnen. 

Gestern kam noch ein Neuzugang aus Lehen. Juri ist ebenfalls abgestürzt und hatte schon das Interesse einer Krähe erweckt. Er hat sich aber kaum verletzt und verbringt nun erst einmal ein paar Tage bei meinen Helfern Jule und Benni, wo er exklusive Fürsorge genießt!

23.3.: Am letzten Samstag wurde in Haslach ein 4-5 Wochen altes Eichhörnchenmädchen gefunden, das von einer Krähe gehackt und vermutlich auch mal fallen gelassen worden war. Nase und Mund der Kleinen waren angeschwollen und blutig. Anfangs konnte sie daher kaum atmen und noch weniger Milch trinken. Dank kalter Teeumschläge ist zwischenzeitlich alles abgeschwollen und sie kann auch wieder trinken. Dennoch bleibt es spannend, wie es mit Bjelka, wie sie nun heißt (und was russisch "Eichhörnchen" bedeutet) weitergeht. Denn ein Nagezahn wurde stark beschädigt, Wenn dieser nicht gesund nachwächst,  wird sie ein Dauergast bleiben und die große Voliere zu Leni  ziehen. 

19.3.: Vor exakt einem Jahr hatte ich bereits 6 Findlinge zu versorgen - und dieses Jahr bisher keinen. Hoffentlich liegt das daran, dass alle Eichhörnchenmütter so gut auf ihre Kleinen aufpassen! Durch meine Mitarbeit im deutschlandweiten Eichhörnchen-Notruf weiß ich aber, dass in anderen Stationen schon sehr viel los ist und die Kolleginnen dort auch teilweise durch die Corona-Krise im Stress sind, weil sie z.B. im medizinischen Bereich arbeiten. Daher haben wir heute für zwei Findlinge aus Augsburg kurzerhand eine supernette Mitfahrgelegenheit nach Freiburg organisiert! Nun sind Bwindi und Kampala also im Schwarzwald gelandet und auch schon mit der ersten Portion Milch versorgt. Die ungewöhlichen Namen verdanken Sie übrigens unserem letzten Urlaub (Quizfrage: wo?). Da wir ja im Frühling und Sommer wegen der Tiere kaum mehr verreisen können, waren wir wieder in den Faschingsferien weg - kurz bevor alles dicht gemacht wurde. 

Murmel werde ich wohl behalten (müssen). So ein seltsames Kerlchen hatte ich noch nie. Obwohl er mittlerweile ein ausgewachsener Eichkater ist und ich jedem raten würde, ein ausgewachsenes Hörnchen nicht ohne Handschuhe anzufassen, sofern einem die Finger lieb sind, kann man ihn mit bloßer Hand aus dem Kobel holen, festhalten und ein ekliges Medikament eingeben. Er besteht dann allerdings darauf anschließend ausgiebig getröstet zu werden und auf meinem Arm zu schlafen. Nüsse macht er keine auf, obwohl seine Zähne normal aussehen...?  Mit großen Sprüngen hat er es auch nicht so.... Vielleicht ein kleiner Hirnschaden? Es widerstrebt mir zwar ordentlich, ein körperlich augenscheinlich gesundes Hörnchen kastrieren zu lassen, aber es wird wohl sein müssen. Draußen hätte er schlechte Karten. Dann kann er mit Leni zusammen in der großen Voliere bleiben, ohne dass es Nachwuchs gibt.

12.2.: Gott sei Dank hat der Sturm hier keine Kobel vom Baum gepustet. Wir haben nach wie vor noch keine Fildlinge zu versorgen. Die ersten der Saison wurden aber zwischenzeitlich in Moers "aufgegriffen".

Danke an dieser Stelle an den Spender, der über den Notruf e.V. unsere Station nicht zum ersten Mal unterstützt hat! Leider fehlt seine Mailadresse auf der Überweisung, so dass unsere Kassenwartin keine Spendenbescheinigung schicken kann...

29.1.: Leider ist vor zwei Wochen mein brhindertes Hörnchen Augusta sehr rasch gestorben :-(  Erst einen Tag zuvor war mir aufgefallen, dass sie nicht gesund wirkte. Sie war erst knapp 2 Jahre alt und konnte wegen eines Kieferbruchs mit anschließender Zahnfehlstellung nicht ausgewildert werden. Die Untersuchung hat erbracht, dass sie eine Stoffwechselerkrankung (Amyloidose)  und Parasitenbefall (Kokzidien) hatte. Das Wochenende wird also mal wieder mit Volieren-Desinfektionen gefüllt sein...

Somit sind im Moment nur noch meine behinderte Leni (ebenfalls Zahnfehlstellung) und Murmel hier. Murmel ist mittlerweile ein richtiger Wonneproppen geworden und wird im Frühjahr den Wald erobern. Dann wird sich die Station sicher auch wieder rasch füllen.