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Eichhörnchenstation Freiburg

Mitglied im Eichhörnchen Notruf e.V. und Eichhörnchen Schutz e.V.

 Die Eichhörnchen-News 2019:

6.11.: Winterruhe in der Eichhörnchenstation. Nur Murmel, Leni und Augusta sorgen für etwas Bewegung in der Voliere, saisonbedingt aber nur noch wenige Stunden am Tag.
Damit wir Eichhörnchenverrückten nicht allzu viel "Entzug" haben, findet diesen Monat aber noch die Mitgliederversammlung des bundesweiten Eichhörnchen-Notrufs in Walsrode statt :-)
 
3.10.: Es gibt noch einen Saison-Nachzügler: Murmel, 7 Wochen alt, habe ich diese Woche vom Tierheim Scherzingen übernommen, Er wird wohl hier bei meinen behinderten Hörnchen Leni und Augusta überwintern. 
Ein weiteres behindertes Hörnchen, der einjährige Jerome, wird morgen nach Bad Krozingen umziehen, wo er eine deutlich größere Voliere hat, die er trotz seines handicaps (nur 1 Arm) sicher gut nutzen wird.
 
14.9.: Adia, Houdini und Rudi sind heute in die Freiheit entlassen worden. Somit steht die Auswilderungsvoliere zum ersten Mal seit langem leer!
Und noch eine besondere Auswilderung: Nuts, der letzten Herbst gefunden wurde und vor dem Winter nicht mehr ausgewildert werden konnte, hat ja mit einigen anderen Hörnchen den letzten Winter hier verbracht. Im Frühjahr aber konnte er  nicht mit den anderen zusammen in die Freiheit, da er auf einmal sehr langsam unterwegs war und keine Sprünge mehr machte. Es sah nach Schaden im Rücken aus. Vielleicht von einem Sturz in der Voliere? Somit habe ich ihn nach Bad Krozingen in die dortige Voliere für Handicap-Hörnchen gebracht. Nun hat er sich aber in den letzten Wochen und Monaten so gut entwickelt, dass er heute doch noch "entlassen" werden konnte! Das hat er sich nicht zweimal sagen lassen und gleich die Haselsträucher neben der Voliere erobert.
Knopf, ein anderes Hörnchen, das seit 3 Jahren in Bad Krozingen lebte, ist dagegen leider vor einigen Tagen verstorben.
Ein erwachsenes Hörnchen, das heute nach einer Katzenattacke in die Tierklinik Landwasser gebracht wurde, musste leider erlöst werden. Es hatt einen offenen Bruch :-(
 
29.8.: Yago ist wiederhergestellt und durfte zurück in die Freiheit!
Rudi, Adia und Houdini haben  Gesellschaft in Form von Rudi II bekommen, der bisher liebevoll von Isa in Oberwolfach aufgepäppelt wurde.
 
24.8.: Rudi ist zu Adia und Houdini in die Außenvoliere gezogen. Die beiden tun dem ängstlichen Rudi gut. 
Gestern wurde ein erwachsenes, männliches Eichhörnchen gebracht, das auf der Spirzenstraße gelegen hatte. Meist schaffen es die erwachsenen Unfallopfer ja nicht - aber Yago schaute mich heute früh ganz neugierig an - allerdings aus einem Auge mit Einblutung. Er ist dennoch anscheinend nicht sehbehindert. Auch motorisch kann er sich problemlos bewegen. Er hat daher nun eine eigene Außenvoliere bezogen und ich hoffe, ihn bald wieder in die Freiheit entlassen zu können.
 
19.8.: Vor drei Tagen kam ein Neuzugang: Rudi, 7 Wochen. Bis auf eine leichte Gehirnerschütterung ist er fit und er hat heute auch begonnen, in der Zimmervoliere herumzuklettern.
Cookie und Dominique sind mittlerweile in Freiheit. Die ersten Tage sind sie noch täglich an die Futterstelle zurückgekommen, nun aber scheinen sie selbst genug zu finden.
Adia und Houdini (hier) , sowie Ibi und Mats (in Kenzingen) geht es in den Außenvolieren ebenfalls gut :-)
 
7.8.: Zunächst einmal traurige Neuigkeiten:
Gestern konnte ich trotz laanger Suche zusammen mit Lara ein Hörnchen nicht finden, das die Finderin - da ich es nicht  s o f o r t  ahholen konnte - wieder am Fundort abgelegt hatte. Zwischendurch musste ich mich auch noch anlügen lassen (Das Tier sei beim Tierartzt - doch der wusste von nichts)....
Und Kathi habe ich heute leider einschläfern lassen müssen. Ihr Schwanz begann abzusterben und die Beine hatten sich seit 10 Tagen nicht mehr verbessert. Sie hätte allenfalls in der großen Voliere für Handicap-Hörnchen leben können. Doch ein solches Tier, das so viel Angst vor Menschen hat, in einer Voliere zu halten, ist auch nicht sinnvoll. So habe ich leider die traurige Konsequenz ziehen müssen.
Nun die besseren Neuigkeiten:
Adia ist zu Cookie und Dominique in die Außenvoliere gezogen. Die letzteren zwei dürfen dann Ende der Woche zurück in die Freiheit. Adia wird aber nicht allein sein. Gesellschaft ist Houdini. Dieses Hörnchen wurde mit Oberarm-, Unterarm- und Handgelenksbruch (!) bei Esther in Neustadt abgegeben. Hinzu kamen Rasenmäher-Schnittwunden. Esther hat das Kunststück vollbracht, die Kleine wieder fit zu bekommen - obwohl Houdini sämtliche Verbände in Rekordzeit wieder entfernt hat - daher der Name. Außer ein paar Wirbeln im Fell, wo die Rasenmäherwunden waren, ist nun nichts mehr zu sehen!
Mats und Ibi haben in bei Julia und Benjamin ihre eigene große Auswilderungsvoliere bekommen. Die beiden sind toll - womit mal ausnahmsweise nicht die Hörnchen gemeint sind! Wobei Mats und Ibi natürlich auch toll sind!
 
30.7.: Kathi ist wirklich ein Pechvögelchen. Sie hatte auch den Schwanz gebrochen, was meist problemlos verheilt - bei ihr bildet sich natürlich an der Bruchstelle ein eitriger Abszess, den ich nun täglich versorgen muss. Und das bei einem Hörnchen, das es hasst, festgehalten zu werden und mittlerweile auch schon ordentliche Zähne hat.
 
27.7.: Der Neuzugang von Mittwoch, Mats, war seeehr durtig, und unterernährt. Aber da lässt sich helfen... heute morgen ist er zu Julia und Benjamin nach Kenzingen gezogen, womit Ibi dort nun endlich einen Spielkameraden hat! Kathi  beginnt, ihre Beine wieder einzusetzen - das sieht aber bisher sehr wackelig, eierig und unkoordiniert aus. Ich hoffe, es wird noch deutlich besser! Adia ist jetzt 170g schwer und wieder zu mir gezogen, wo sie Kathi Gesellschaft leistet.
 
20.7.Kathi strampelt nun schon mit beiden Beinen, wenn man sie hält. Beim Laufen schleppt sie sie aber noch immer nach.
Dominique und Cookie sind in meine Außenvoliere umgezogen und finden es dort toll :-)
Nora und Aria werden morgen ausgewildert.
Ibi und Adia werden weiterhin von meinen lieben Helfern bestens versorgt.
Und Pechvogel Augusta kann zwar ihr Bein wieder benutzen, schont nun aber eine Vorderpfote... Sie darf aber weiterhin bei Leni und Jerome in der Behindertenvoliere bleiben.
Die ausgewilderten Hörnchen kommen oft noch kurz vorbei und holen sich Nüsse in der offen stehenden Voliere. Schön!
 
14.7.: Kathi, ein Neuzugang vom Freitag Abend, schleppt beide Hinterbeine nach. Da zunächst keinerlei Reaktion in den Beinen war, hatte ich den Verdacht einer Querschnittslähmung, was Euthanasie bedeuten würde. Aber als ich sie vor einer Stunde in den Zeh gezwickt habe, war da doch ein kleines Zucken... Daumen drücken!!!
Pia, Penny. Pocket, Pero, Paul , Micky und Sansa durften gestern in die Freiheit. Aus den ehemals 20g kleinen Minis sind sehr kräftige Hörnchen geworden. Ein bisschen schwer fiel der Abschied schon. Aber heute konnte ich einige von ihnen beim Spielen auf Nachbars Baum beobachten!
Nora und Aria werden in 1-2 Wochen auch den Kappler Wald erkunden dürfen.
Adia ist immer noch nicht ganz fit, wird aber von Lara liebevoll versorgt.
Ibi ist dagegen kerngesund und hat von Julia und Benjamin eine neue Zimmervoliere gebaut bekommen, die er bald beziehen wird. Ich hoffe, dass bald ein alterentsprechendes Hörnchen auftaucht, damit er dort einen Spielpartner hat.
Dominique und Cookie werden täglich aktiver und dürfen nun bald in die Außenvoliere.
Augusta durfte nach drei Wochen auf minimalem Raum (wegen Oberschenkelbruchs) gestern wieder in die große Handicap-Voliere. Wie gut es nun mit dem Bein geht, lässt sich aber noch nicht beurteilen, da sie sich sofort schmollend in einen Kobel verzogen hat.
 
7.7.:Allen Findlingen geht es gut. Adia  hatte zwischenzeitlich eine schwere Atemwegsinfektion, ist aber dank Antibiotikum und viel Inhalation übern Berg.
 
2.7.: Ein Neuzugang, Dominique, hat zusammen mit Cookie nun eine Zimmervoliere bezogen. Das neue Hörnchen ist in einem guten Zustand, hat nur eine Hinterpfote etwas veletzt. Auch bei Cookie geht es weiter aufwärts.
Ibi und Adia werden von Helfern der Auffangstation (Julia und Benjamin; Lara) liebevoll versorgt. Die Kleinen gedeihen!
Pia, Penny, Sansa, Micky, Pero, Pocket und Paul haben ein irres Tempo entwickelt, mit dem sie morgens durch die Auswilderungsvoliere flitzen. Nachmittags ist im Moment dann eher Ausruhen und Wassermelone futtern angesagt.
 
28.6: Nachdem das tägliche Trinken der Milch 5 Tage lang ein Kampf war und Cookie auch noch eine Pilzinfektion im Mund bekommen hat, geht es nun endlich aufwärts! Er trinkt, nimmt zu und wird kräftiger. Nur der Atem pfeift immer noch durch die Nase.
Am 25.6. haben Schüler bei einem Schullandheimaufenthalt auf dem Ibicherhof (Simonswald) ein ca. 4 Wochen altes Hörnchen gefunden, das am nächsten Morgen zu mir gebracht wurde. Der kleine Ibi hat von Anfang an toll getrunken und entwickelt sich gut. Ebenso hat Adia, Neuzugang von heute (2-3 Wochen alt), gleich mit dem Nuckeln losgelegt...
Ein ebenfalls 2-3 Wochen altes Eichhörnchenmädchen, das gestern in Breisach gefunden wurde (Sisu) ist leider heute morgen gestorben, obwohl wir die ganze Nacht gekämpft haben.
Die Hörnchen in den Auswilderungsvolieren sind alle wohlauf.
Augusta ist immer noch verstimmt wegen der "Einzelhaft", frisst aber wieder...
 
22.6.: Gestern gab es seit 3 Wochen den ersten Neuzugang (bisher in den Pfingstferien natürlich nichts - wir hatten ja keine Reise geplant...). Cookie ist von Krähen übel zugerichtet worden. Die genaue Untersuchung hat 2 Hackstellen hinter den Ohren und zwei kleine, aber tiefe Wunden unter dem Auge ergeben. Die Schnabelhiebe unter dem Auge haben Löcher bis in die Mundhöhle hinterlassen und auch Backenzähne zerstört, die ich Cookie mit Wattestäbchen aus dem Mund pupeln musste. Jetzt ist sein Gesicht dick angeschwollen und trotz Schmerzmittel mag er naürlich kaum Milch trinken. Zusätzlich hat er von den Antibiotika einen dicken Blähbauch bekommen.... Mit Bauchmassagen und diversen Mittelchen versuchen wir, das wieder in Griff zu bekommen.
Augusta, ein Hörnchen mit Zahnfehlstellung infolge eines Sturzes, das seit einem Jahr hier lebt, hat sich in der Voliere den Oberschenkel gebrochen! Sie hat nun 4 Wochen Klettervebot und findet das aber alles so schlimm, dass sie im Moment das Futter verweigert. Wie kann man sich als Hörnchen in einer 2m hohen Voliere mit Einstreu das Bein brechen??? Armes Mucki. Sie und Cookie brauchen auf jeden Fall noch Daumen-Drücker....
Nora und Aria sind nach draußen gezogen - aber nicht zu den anderen 7 Bewohnern der Auswillderungsvoliere (die alle topfit sind), sondern in eine neue Auswilderungsvoliere in FR-Kappel! Jipee: Nach 10 Jahren habe ich endlich liebe Menschen gefunden, die eine weitere Auswilderungsvoliere gebaut haben. Noch dazu in traumhafer und idealer Eichhörnchen-Lage. Somit ist der "Druck" in den Hauptmonaten der kleinen Findlinge hier etwas niedriger. Nora und Aria fühlen sich dort sichtlich wohl und auch die neuen "Pflegeeltern" haben ihre Freude!
 
10.6.: Gestern durften Fluffy, Felix, Asali und Sammy den Weg in die Freiheit antreten. Wie immer bleibt ihre Voliere  noch einige Tage geöffnet, damit die an den vertrauten Schlaf- und Futterplatz zurückkommen können.

Die andere Außenvoliere haben wir gestern frisch "möbliert", also mit neuen Stämmen, Ästen und Feuerwehrschläuchen versehen. Dann durften Paul, Pero, Pocket, Pia, Penny und Sansa dort einziehen. In dieser Voliere bleibt auch Micky noch einige Zeit - sie war noch zu klein für die Auswilderung.

Nora und Aria knabbern in der Zimmervoliere Sonnenblumenkerne im Akkord.

7.6.: Ein ganz trauriger Tag in der Eichhörnchen-Station. Heute musste ich meine 4 Jahre alte Camille einschläfern lassen. Sie wurde 2015 zu uns gebracht, hatte einen nach unten gewachsenen, gefühllosen Schwanz, der sie nur behinderte und daher amputiert wurde. Somit konnte sie nur 50cm weit springen - zu wenig um Feinden zu entkommen, Da sie aber extrem zutraulich war und blieb, war das Leben in der großen Voliere wirklich schön für sie. Seit drei Tagen nun konnte sie die Hinterbeine kaum mehr bewegen. Das Röntgenbild zeigte verwachsene Wirbel, die vermutlich die Nerven einklemmten. Vielleicht eine Folge ihrer ursprünglichen Verletzung.... Schmerzen hatte sie ganz offensichtlich.  Daher habe ich entschieden, keinen Therapieversuch mehr zu machen, der wegen der Medikation eine Woche Leben in der Box bedeutet hätte und allenfalls zu einer zeitweisen Besserung, aber keiner Heilung mehr hätte führen können. 

Sie wird mir fehlen. Kein Hörnchen mehr, das jedes Mal, wenn ich die Behinderten-Voliere betrete, auf mich zustürmt. Ich werde Camille nie vergessen.

4.6.: Aus den einst 25g leichten, nackten Geschwistern Pocket, Pero, Pia und Penny sind fast 200g schwere, flinke, junge Eichhörnchen geworden - und Paul und Sansa passen perfekt dazu. Nora hat ebenfalls zugenommen und macht sich gut. Verstärung hat sie durch Aria  bekommen, die in Wittnau gefunden wurde. Ihre Mutter ist gestorben und drei Geschwister wurden dann ebenfalls tot gefunden. Aria war natürlich abgemagert und hat sich wohl leider bei einem Sturz einen Frontzahn verletzt. Das tut weh! Daher hält sie nicht viel vom Essen und Trinken und es ist jedesmal ein kleiner Kampf. Hoffentlich wächst der Zahn so nach, dass die Abnutzung der Nagezähne klappt, denn Aria ist so scheu, dass ein Leben in Menschenhand für sie nicht in Frage käme. 

Der 2 Wochen alte Bilbo, der am Samstag die weite Strecke aus Bad Säckingen gebracht wurde, hat es leider trotz aller Anstrengung (Antibiotikum, Sauerstoff, Kreislaufmittel...) nicht geschafft. Entgegen meiner ersten Einschätzung hatte er wohl doch innere Verletzungen (seine Mutter ist überfahren worden und hatte den Kleinen im Maul). In der Nacht hat er immer weiter abgebaut.

28.5.: Heute wurde die kleine Nora (5 Wochen) zu mir gebracht. Außer dass sie ein wenig dünn ist, ist sie aber fit. Leider schmeckt ihr die Ersatzmilch noch gar nicht, aber das wird schon :-)

25.5.: Paul ist vor einer Woche zu Pero, Pocket, Pia, Penny und Sansa gestoßen. Er war zuvor bei Esther, einer Auffangstelle in Neustadt. Die 6 Kleinen wurden in den letzten Wochen auch von meinem Kollegen Andreas und Lara mitversorgt, was eine immense Erleichterung für mich war und ist. 

Micky und Sammy sind zu Felix und Asali in die Außenvoliere gezogen. Auch Fluffy ist wieder dort - nach einer Woche Quälerei mit Abszessspülungen und Antibiotikum. Erstaunlicherweise ist er noch immer zutraulich. Der Kleine schient mir gar nichts krumm zu nehmen :-)

Von Zora habe ich mich schweren Herzens verabschiedet. Ihre Gleichgewichtsprobleme wurden nicht besser. So hätte sie nicht mal in der Behindertenvoliere leben können. Es lagen Schäden am Groß- und Kleinhirn vor. Was diese verursacht hat, ist allerdings immer noch nicht klar. Vielleicht ergibt die Laboruntersuchung noch etwas.

14.5.: Tom, Tiny, Dips, Laila, Cosy, Fix und Foxy habe ich am Wochenende - wie immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge - in die Freiheit entlassen.

Felix und Asali sind nun in die eine Außenvoliere gezogen. Die andere steht noch offen für die nun entlassenen Hörnchen. Zumindest Laila, Fix und Tom holen sich dort auch noch regelmäßig Futter.

Fluffy durfte leider nicht mit nach draußen: bei ihm hat sich ein Abszess am Hals entwickelt, der gestern geöffnet und gereinigt wurde. Nun warten auf uns zwei mehrere Tage mit täglichen Spülungen der Abszesskapsel - was mir mindestens so ein Graus ist wie dem kleinen Fluffy. Und das Antibiotikum schmeckt ihm definitiv auch nicht....

Micky ist auch noch in der Innenvoliere geblieben, da sie noch ein bischen wenig Gewicht hat für draußen. Sie hat aber neue Gesellschaft gekommen: Sammy, die am Samstag hierher gebracht wurde und genauso alt und genauso leicht ist wie Micky. Nun schlecken die beiden um die Wette das Milchschälchen leer.

Die Babys Pero, Pocket, Pia und Penny haben ebenfalls Verstärkung bekommen: Sansa, die nur einige Tage jünger ist, wurde gestern aus Emmendingen gebracht und gleich in der Kuschelrunde akzeptiert. Allerdings wird mein Kollege Andreas heute 2 der Babys für zwei Wochen übernehmen, da die Fütterung der 5 alle drei Stunden für mich allein wirklich zu viel des Guten ist....

8.5.: Ein Neuzugang von heute morgen ist leider kurz nach der Ankunft hier verstorben. Das ca. 12 Wochen alte Tier hatte einen offenbar schon vor einiger Zeit abgebrochenen Nagezahn, der sich infiziert hatte. Entweder ist die Infektion aufgestiegen oder das Tier hatte, geschwächt durch die Infektion, einen weiteren Unfall. 

Pia, Penny, Pero und Pocket sind wieder total fit.

Wenn am Wochenende das Wetter mitspielt, dürfen Tom, Tiny, Dips, Laila, Cosy, Fix und Foxy in die Freiheit! Micky, Felix und Fluffy dürfen dann in die Außenvoliere, vielleicht auch Asali, der wieder fitter erscheint.

Für Zora warte ich auf die Labor-Ergebnisse.....

5.5.: Neuzugang Micky, 7 Wochen, ist zu Felix und Fluffy in die Zimmervoliere gezogen und fühlt sich dort sichtlich wohl.

Pia, Penny, Pero und Pocket haben mittlerweile kurzes, glänzendes Fell bekommen. Die Mädchen werden ganz dunkel, die Jungs heller. Mittlerweile ist Pia sehr fit, dafür haben die Jungs Probleme mit dem Urinabsatz...

Zora wirkte eine Woche lang total fit und turnte mit Asali in der Zimmervoliere herum. Dann hat sie aber leider einen schweren Rückfall bekommen, Sie hat wieder extreme Gleichgewichtsprobleme und Spastiken, Auch die Tierklinik kann sich keinen rechten Reim darauf machen. Die Vermutung ist eine virale Meningitis - was sich kaum behandeln lässt. Momentan laufen Laboranalysen und ich hoffe sehr, dass dabei bald etwas herauskommt. Zumal Asali seit heute auch müde und schlapp ist. Ich mache mir große Sorgen...

28.4.: Vergangenen Donnerstag wurden 4 nackte Winzlinge in die Auffangstation gebracht. Vermutlich war der Kobel beim Sturm am Mittwoch Abend abgesürzt. Pia, Penny, Pocket und Pero wogen nur jeweils ca. 20g, haben zwischenzeitlich aber jede/r schon 5g zugenommen. Vor allem Pero nuckelt sehr eifrig, während Pia etwas schwächlich ist und daher noch dreimal täglich inhalieren darf... 

Alle anderen Hörnchen in der Auffangstation sind wohlauf!

24.4.: Zora hat wegen 40 Zecken im Kopf noch Antibiotikum bekommen, sich aber trotz allem in Rekordgeschwindigkeit erholt und heute mit Asali eine Innenvoliere bezogen!

Felix und Fluffy sind zwei 170g schwere Wonneproppen und können bald in die Außenvoliere umziehen.

Stella und Arthur sind in die Freiheit entlassen worden und können nun statt ihrem ursprünglichen "Wohngebiet" am Rosskopf den Kappler Wald erobern.

20.4.: Neuzugang vor zwei Tagen: Die 7 Wochen alte April aus Achern, die neurologische Probleme hatte. Ihr Zustand hatte sich zunächst etwas gebessert, in der Nacht aber ist sie leider gestorben. Der ebenso alte Asali, der am gleichen Tag kam, ist dagegen wohlauf und ist schon zu Felix und Fluffy in die Innenvoliere gezogen. Die drei verstehen sich prima!

Heute wurde noch die ebenfalls 7 Wochen alte, aber nur halb so schwere Zora aus Gengenbach gebracht. Sie hat vermutlich ein Schädel-Hirn-Trauma und bekommt zunächst Ruhe, Milch, Vitamine und viel Schlaf verordnet.

Für Arthur und Stella naht schon die Freilassung!

 

12.4.: Nun sind auch Fix und Foxy in die Außenvoliere umgezogen! Felix und Fluffy kommen dagegen heute wieder zu  mir und können vermutlich bald eine Innenvoliere beziehen. 

Oswald, ein Krähenopfer, das gestern vor der Reichwein-Schule gefunden wurde, hat es leider nicht geschafft und starb kurz nach seiner Ankunft hier.

7.4.: Tom, Tiny, Dips, Cosy und Laila sind in die Außenvoliere zu Arthur und Stella umgezogen. Fix und Foxy sind mittlerweile die größten 7-Wöchner, die ich je hatte (über 200g!), wollen aber noch immer gerne ihre Milch.

Felix und Fluffy machen sich bei Sandra und Joshua ebenfalls gut. Sie haben zwischenzeitlich auch die Augen geöffnet. Am Freitag werden die zwei dann wieder zu mir kommen.

Ein erwachsenes, männliches Eichhörnchen aus Villingen-Schwenningen, das von einer Katze gebissen worden war, ist leider - trotz Antibiotikum, Kreislauftropfen und Sauerstoffbeatmung -  gestorben. Der Einsatz von 3 Auffangstationen und zwei an sich unbeteiligten jungen Leuten, die das Tier nach Freiburg gefahren haben (was die Katzenbesitzerin nicht konnte oder wollte),  war somit leider umsonst.

31.3.: Tom,Tiny und Dips haben mit einem weiteren Neuzugang - Cosy - eine Zimmervoliere bezogen. Dort fangen sie langsam an zu turnen, obwohl alle 4 für ihr Alter zu klein sind und recht ängstlich. 

Von Leander haben wir uns diese Woche schweren Herzens verabschiedet. Er hat sich in der Zimmervoliere aufgrund seiner total unkoordinierten Motorik schwer verletzt (Nagezahn ausgeschlagen). Wie er das eigentlich geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Ich habe ihn immer nur am Boden gesehen. Mit einem Nagezahn zu wenig bliebe ihm - selbst wenn er sich irgendwann von seinem schweren Schädel-Hirn-Trauma erholt hätte - nur ein Leben in der Voliere. Somit haben wir uns zur Euthanasie entschieden.

Nuts ist nach Bad Krozingen umgezogen.

28.3.: Die zwei Neuzugänge vom Anfang der Woche - Felix und Fluffy - die nach einer Baumfällung im Schönauer Wald gefunden wurde, trinken mittlerweile gut. Sie werden heute für einige Tage von neuen Helfern (Sandra und Joshua) übernommen.

Tom und Tiny haben gut zugenommen, sind aber nach wie vor ängstlich. Mit einem weiteren Neuzugang vom Tierheim Scherzingen, Dips, werden sie zusammen am Wochenende eine Zimmervoliere beziehen.

Arthur und Stella dürfen morgen in die Außenvoliere, Laila wird bald nachfolgen. Ihr Bruder Leander macht winzige Fortschritte.

Nuts ist nun kastriert und wird bald in eine große Behinderten-Voliere nach Bad Krozingen umziehen.

 

25.8.: Großes Kino! Ein verletztes Eichhörnchenkind, das ich gestern in Haslach abgeholt habe, war aus einem Kobel abgestürzt, den die unkluge Mutter hinter eine Mauersegler-Nisthilfe gebaut hatte, die sich in ca. 8m Höhe an einer Hauswand befand. Die Mutter kam die Rauputzwand hoch und runter - nicht aber die Kleinen! Der Finder des verletzten Tieres hatte auch schon tote kleine Hörnchen gefunden. Und das Geschwisterchen des eben verletzten (Gehirnerschütterung) schaute auch schon über den Rand. Freundlicherweise  rückte die Freiburger Feuerwehr mit großer Leiter an! Leider erwischte der Feuerwehrmann das Kleine nicht und es stürzte ebenfalls in die Tiefe, wo es zu allem Unglück von mir beim Einfangen auch noch getreten wurde! Trotz des Sturzes und des Schreckens haben Tom und Tiny die Nacht gut überstanden und beginnen nun bei meinem lieben Kollegen Andreas auch, brav ihre Milch zu nuckeln. Er hat die beiden - die außerdem noch ziemlich unterernährt sind - zunächst mal übernommen, damit es hier nicht zu viel wird.

Die Freiburger Stadtbau, die die gut gemeinten Mauersegler-Nisthilfen aufgehängt hat,  versucht nun freundlicherweise in nächster Zeit, die Lücken zu verschließen, die den Eichhörnchen ermöglichen, dahinter zu schlüpfen. Ich hoffe, das gelingt!!

Fix und Foxy beginnen nun auch langsam zu spielen und können bald in die Zimmervoliere ziehen, während Arthur und Stella schon so wild sind, dass sie in die Außenvoliere dürfen, wenn es wieder etwas wärmer ist.

Laila ist nun auch bei mir und turnt auch schon herum. Ihr Bruder Leander macht Susanne und mir noch Sorgen, da er nach wie vor große Gleichgewichtsprobleme hat.

Nuts hat leider auch noch immer Probleme mit den Hinterbeinen. Ob von einem Sturz oder vielleicht einer Nervenerkrankung ist unklar. Er hat am Donnerstag einen Termin in der Tierklinik. Voraussichtlich wird er kastriert, damit er in der Behinderten-Voliere bleiben kann. Camille zeigt dort nämlich schon reges Interesse an dem jungen Mann und in die Zucht einsteigen will ich nun wirklich nicht!

17.3.: Große Freiheit Nummer 8: Pina, Pica, Fritz, Mori, Dalia, Frederick, Nicki und Emma wurden nun endlich in die Freiheit entlassen. Ich hoffe, sie passen gut auf sich auf. 

15.3.: Fix und Foxi sind zwei wahre Wonneproppen geworden! Arthur und Stella beginnen in der Zimmervoliere zu spielen und festes Futter zu naschen. Auch Laila und Leander entwickeln sich gut bei Susanne.

10.3.: In der irrigen Annahme, um diese Zeit seien keine oder sehr wenige Findlinge hier, hatten wir für die Faschingsferien Urlaub geplant. Dass dieser nicht wie die letzten 3 Urlaube storniert werden musste, ist vor allem Susanne Frank zu verdanken, die nicht nur Fix und Foxi super versorgt hat, sondern auch 4 Neuzugänge aufgenommen hat, die allesamt nicht leicht zu versorgen waren. Leander und Laila aus Neustadt (ca. 3 Wochen) und Arthur und Stella (5 Wochen), die am Rosskopf gefunden wurden. Arthur und Stella sind nun zu mir umgezogen. Somit sind zu den 9 Findlingen, die noch vom Herbst hier sind (+ 4 Handicap-Hörnchen), schon 6 neue gekommen. Hoffentlich ergibt sich bald eine stabile Wetterlage, die erlaubt, 8 der Findlinge vom Herbst  endlich auszuwildern und die Außenvolieren grundzureinigen, bevor die neuen nach draußen ziehen. Die Saison scheint nun so gut wie nahtlos in die nächste überzugehen.... 

Sorgen bei den "Großen" macht mir Nuts, der plötzlich Probleme mit den Hinterbeinen hat. Die Ursache ist auch der Tierklinik schleierhaft. Er sitzt im Moment in einer separaten Voliere und wurde während unseres Urlaubs - genau wie die anderen Großen - von meiner Nachbarin Doris versorgt.

Ohne Helfer würde hier also nicht mehr viel gehen! Daher werde ich sicher auch auf die Menschen, die in den vergangenen Wochen weitere Hilfe angeboten haben, bald zugehen, sobald hier wieder ein bisschen Routine eingekehrt ist!.

22.2. Baby-Saisonauftakt! Gestern wurden zwei nur wenige Tage alte Eichhörnchen im Mooswald Opfer einer Baumfällung. Sie sind unverletzt, aber trotz aller Technik ist es schwer, so kleine Eichhörnchen (19g) durchzubringen - wie schaffen das nur die Mütter?

12.2.: Jerome ist jetzt wieder nach draußen, in die Voliere für Handycap-Hörnchen, umgezogen. Er kommt dort auch mit einem Arm prima zurecht und klettert sogar an der Decke damit herum.

2.2.: Trotz intensiver Pflege, Tierarztbesuch und Medikamenten und obwohl zwischendurch leichte Besserungen zu erkennen waren, ist Winter gestern gestorben. 

29.1: Am vergangenen Sonntag wurden am Niederrhein tatsächlich die ersten hilfsbedürftigen Eichhörnchen-Babys der Saison gefunden und in die dortige Auffangstation gebracht. Ich hoffe, die ersten hier im Schwarzwald lassen noch auf sich warten! Zu tun gibt es auch so genung:

- morgens Pina, Pica, Frederick, Nicki, Mori, Dalia, Nuts und Emma in der Auswilderungsvoliere mit Wasser und Futter versorgen - oft vor der Schule mit Stirnlampe...

- ebenso Camille, Leni, Augusta und Fritz in der Behindertenvoliere - wobei Fritz ja nicht körperlich behindert, sondern nur nach wie vor viel, viel, viel zu zutraulich ist

- Jerome in der Zimmervoliere versorgen und durchknuddeln (im Gegensatz zu Fritz ist das hier sinnvoll, da er ja bleibt). Er kommt mittlerweile auch einhändig auf jeden Ast und hält das Nagefutter locker mit einer Hand!

- Winter, eine erwachsene Eichhörnchendame, die gestern gebracht wurde, in ihrer Box alle 3 Stunden mit Flüssigkeit, Futterbrei und Medikamenten versorgen. Sie ist weitgehend ohne Bewusstsein, atmet, schluckt und zuckt ein bisschen....

4.1.: Gestern haben wir mit Hilfe der Katze einer Nachbarin (nochmal Danke!!)  getestet, wie Fritz auf Katzen reagiert, Da er extrem zutraulich und verschmust ist und in einem Haushalt mit Katzen aufgewachsen ist, fürchtete ich, dass er keine Scheu vor ihnen zeigt, was das AUS für die Auswilderung bedeutet hätte. Er blieb aber auf Abstand zu unserer "Testkatze" in der Box und signalisierte deutliche Beunruhigung. Er wird also im Frühling nach draußen dürfen!!!

Jerome aber muss nun definitiv für immer hier bleiben. Als kleiner Findling hatte er ja eine Trümmerfraktur des Ellbogens. In Folge dessen hat sich am Ellbogen ein großes knöchernes Kallusgewebe gebildet. Er kam aber dennoch zunehmend gut mit dem Arm zurecht und setzte ihn immer mehr ein, sodass ich auch bei ihm damit rechnete, ihn auswildern zu können. Nun hat sich aber leider in /an diesem Kallusgewebe ein eitriger Abszess gebiildet, den wir trotz OP vor zwei Wochen und zwei verschiedenen Antibiotika nicht in Griff bekommen haben. So blieb heute nur Einschläfern oder Armamputation. Ich hoffe sehr, dass ich mich mit der (leider sehr kostspieligen) zweiten Variante richtig entschieden habe und er, wenn alles verheilt ist, mit Camille, Leni und Augusta (die er ja schon kennt) in der großen Handicap-Voliere gute Lebensqualität hat. Er ist ja auch verhältnismäßig wenig scheu und kam auch zu Zeiten, als er seinen linken Arm wegen des Bruches kaum benutzen konnte, gut zurecht, was mich hoffen lässt. Doch im Moment leide ich mit dem kleinen Unglückswurm.