Aktuell

Die "Eichhörnchen-News" 2024:

8.6.: Merles Schwänzchen sieht gut aus!!! Und einen neuen Kuschelfreund hat sie auch bekommen: Mowgli, der in FR Betzenhausen stark unterkühlt und voller Fliegeneier gefunden wurde, hat sich erholt. Die beiden bilden nun ein schönes braun-orangefarbenes Duo.

Einem adulten Hörnchen, das in FR Günterstal gefunden wurde, konnte ich leider nicht helfen. Sie hat sich mit Schmerzmittel, Antibiotikum und Sauerstoffbox zunächst gut erholt, hat sogar gefressen, ist dann aber in der Nacht doch verstorben.

Bei zwei 4-5 Wochen alten Findlingen in FR St. Georgen heute Vormittag konnten wir die Eichhörnchenmutter animieren, ihre Babys wieder zu holen. Wunderschön, wie sie beim „Babygeschrei“ aus meinem Handy angeflitzt kam, die Kleinen entdeckt hat und wieder in den Kobel hinaufgetragen hat!

Sisu hat dank Laras durchwachten Nächten ihr Gewicht schon verdoppelt!

5.6.: Bei Samsa gab es zunächst erfolgreiche Behandlungsschritte, doch nach einigen Tagen ging es deutlich bergab. Sie hatte aufgrund der Verletzungen in der Nase extreme Atemnot und letztendlich habe ich sie erlösen lassen.

Aus Weingarten gab es die letzten Tage einen besonderen Neuzugang: mit 10,7 g ist Sisu (finn: Durchhaltevermögen) das kleineste Eichhörnchen, das ich je aufgenommen habe. Bisher entwickelt sie sich gut, vor allem dank Laras engagierter Hilfe, denn den Futterrhythmus von zwei Stunden halte ich nicht lange alleine durch.

Gestern fanden Kinder dann im Wald in St. Ottlilien ein 5 Wochen altes Eichhörnchenmädchen. Merle hat leider eine offene Fraktur am Schwanz und es ist noch nicht klar, ob wir das Schwänzchen erhalten können.

Fred, Magda und Charly sind in eine Zimmervoliere bei Rosie umgezogen; ihre Geschwister Sandy und Bibbele wohnen weiter bei Britta. Wir haben die Geschwister noch nicht wieder zusammengeführt, da Brittas Schützlinge etwas Schnupfen haben.

29.5.: Auch nach 566 Eichhörnchen, die ich aufgenommen habe, gibt es noch Verletzungen, die ich noch nie gesehen habe: Samsa, die Lara gestern von Findern in Ettenheim abgeholt hat, hat ein Emphysem. Beim Einatmen gelangt jedes Mal ein Teil der Luft statt in die Luftröhre durch ein Loch in der Nasennebenhöhle unter die Kopfhaut. Daher bewegt sich ihre ganze Kopfhaut im Takt der Atmung. Ob das ausheilen wird, müssen wir abwarten.

Nougat kann seine Hinterbeine nun wieder besser benutzen – ist aber noch weit entfernt von „gut“. Er ist in meine Behindertenvoliere umgezogen, wo es ihm besser gefällt als im Zimmer.

25.5.: Am 14.5. erreichte uns ein Hilferuf aus Lahr: eine Eichhörnchenmutter hatte ihren Kobel in einen Rolladenkasten gebaut, dann jedoch den Gurt durchgenagt – Ergebnis: Rolladen unten, Mutter kam nicht mehr zu ihren Babys. Lara fuhr sofort hin, half beim Öffnen des Rolladenkastens und holte die 5 Babys heraus. Sie versuchte auch, draußen vor dem Haus die Mutter nochmal anzulocken, damit diese ihre Babys wieder annimmt und in einen anderen Kobel bringt (Hörnchen haben oft mehrere). Leider erfolglos. Auch ein weiterer Rückführungsversuch am nächsten Morgen scheiterte. Somit sind die fünf 4-5 Wochen alten Eichhörnchenkinder Fred, Magda, Sandy, Charly und Bibbele nun bei Lara und Britta.

Esquilo, Lisboa und Fallentina durften heute aus Steffis Voliere in die Freiheit!

Auch Möhrchen ist nun aus Renées Außenvoliere ausgezogen – sie hat erst einmal ein paar Tage ignoriert, dass die Klappe offen steht.

Fritz und Fiona sind bei mir in die Außenvoliere zu Coco, Emilia, Miu, Maja und Jule gezogen. Fritz ist noch anzumerken, dass erlange ohne Ziehgeschwister war. Er ist noch sehr auf Menschen fixiert. Aber das wird schon!

17.5.: Gestern habe ich ein Eichhörnchenmädchen aus FR-Haslach aufgenommen. Die Arme hatte über 100 Zecken, hat aber das Herausziepen der Plagegeister erstaunlich gut toleriert. So langsam kommt Fiona auch wieder zu Kräften. Morgen kommt dann Fritz zu mir zurück und hat mit Fiona dann hoffentlich endlich eine Spielkameradin in der Zimmervoliere. 

12. 5.: Leider noch ein trauriger Fall: Jenny, die gestern von lieben Findern zu uns gebracht wurde, starb leider schon wenige Stunden später. Inhalieren, Sauerstoff… hat alles nicht geholfen. Vermutlich hatte sie innere Verletzungen oder durch den Versuch der Finder, ihr zu Trinken zu geben, Wasser in die Lunge bekommen. Auch nach über 500 Eichhörnchen noch immer sehr traurig. Sie hat heute ein schönes Plätzchen im Wald bekommen. 

Hotte, Kaan und Fluse sind zwischenzeitlich ausgewildert worden und genießen hoffentlich den Kappler Wald.

Auch Henry und Carla sind in Appenweier ausgewildert worden!

Nougat ist in der Voliere in FR St.Georgen dumm gestürzt und ist darum nun wieder bei mir, Er hat Probleme mit den Hinterbeinen, aber ich habe Hoffnung, dass es wieder wird.

Miu und Maja sind auch wieder bei mir – aber total fit. Sie sind zu Coco (die noch immer ein Hänfling ist), Emilia und Jule gezogen. Die 5 haben jetzt beide Auswilderungsvolieren (die verbunden werden können) zur Verfügung und somit 12qm zum Klettern, Flitzen und Toben.

Tiny, Leon, Nicki und Mina kommen noch immer oft zurück ins „Hotel Mama“, aber da die Volierentür zu ist, müssen sie sich mit dem Futterhaus und dem Schlafhäuschen draußen begnügen, was sie auch tun. Schön ist es, zu sehen, dass sie offenbar in der Freiheit zurecht kommen.

Fritz ist nun so groß und aktiv, dass er in eine Zimmervoliere unziehen darf. Leider noch immer ohne Spielkumpel.

2.5.: Gestern wurde Freddy aus Heitersheim zu uns gebracht. Bis auf allgemeine Entkräftung und Untergewicht schien er nichts weiter zu haben und wie es sich für einen 7 Wöchner gehört, wurde er nach der Gabe von Elektrolyten und Milch schnell wieder richtig aktiv. Entsprechend geschockt und ratlos war ich, dass er heute Morgen tot in der Box lag….

Leon, Nicki und Mina durften gestern zurück in die Freiheit. Mina inspizierte gleich einen Kobel, den Tiny (unter Verwendung eines halben Stuhlkissens von unserer Terrasse) im nächstgelegenen Baum gebaut hat. Ein empörtes Geräusch von Tiny hat Mina dann gleich zwei Meter runterfallen lassen, bevor sie sich wieder auffing. Daraufhin hat sie sich erst mal verkrümelt. Gestern Abend waren dann alle drei neu ausgewilderten Hörnchen wieder zum Übernachten in der Voliere.

Esquilo, Lisboa und Fallentina sind zwischenzeitlich in eine Außenvoliere umgezogen und entwickeln sich prächtig.

Janni, Jirka und Jojo durften gestern auch in eine Außenvoliere in Weil umziehen, wo sie gleich eine wildes Verfolgungsspiel rund um eine Korkröhre starteten.

28.4.: Coco und Emilia sind heute von Rosie zu mir zurück gebracht worden, da sie nun alt und fit genug sind für die Außenvoliere, obwohl Coco noch immer recht zart ist. Jule durfte dann auch dazu, nachdem sie nun überwiegend feste Nahrung nimmt und ihre zwei Mitbewohnerinnen Mädels sind, ist die Gefahr des Nuckelns nicht mehr groß….

Und die ersten Findlinge der Saison durften heute zurück in die Freiheit! Für Frieda, Manu, Jonathan, Hannes und Ruben wurde in Weil die Volierentür geöffnet! Natürlich gibt es Nicoles Garten noch lange Futterstellen und Häuschen, sofern die 5 Bedarf haben. Weitere Auswilderungen bei mir und in Appenweier folgen in ca. einer Woche.

Fritz hat nun schon 100g (=Nachtfütterung entfällt!) und wird langsam aktiver.

22.4.: Letzte Woche kam noch ein Findling dazu: Maja, ebenfalls 7 Wochen alt und auch recht mager. Leider hat sie auch noch den Arm gebrochen. Sie hat eine stabilisierende Manschette bekommen und wird nun zusammen mit Miu von Kathi aufgepäppelt. Beide trinken trotz ihres Alterns (in dem Eichhörnchen meist schon nicht mehr so euphorisch auf Menschen regieren und auch anfangen, Milch abzulehnen) ganz genüßlich und zufrieden  ihre Milch und sind sehr lieb.

Und noch ein Nachtrag! Am 7.4. haben wir 4 Hörnchen aus Falkau aufgenommen, ca. 4-5 Wochen alt. Da im Moment mal wieder alle Rekorde gebrochen werden, was die Anzahl der Findlinge angeht, habe ich die 4 tatsächlich vergessen auf der Homepage zu erwähnen. Janni und Jirka wurden nun zwei Wochen von Lara versorgt, Jule und Jojo von Britta. Da sie nun alt genug sind, durften sie gestern in eine Brittas Zimmervoliere umziehen – nur Jule muss leider bei mir alleine eine Voliere bewohnen, da sie ihren Brüdern am Penis nuckelt, was bei Jojo schon zu einem Prolaps geführt hat….

Und eine traurige Nachricht gibt es auch: Frodo mussten wir leider einschläfern lassen. Der Abszess hat sein Sprunggelenk zerstört.

Esquilo, Lisboa und Fallentina sind jetzt auch schon so aktiv, dass sie in eine Zimmervoliere umziehen durften.

15.4.: Heute hat sich ein kleines Eichhörnchen auf die Toilette einer Freiburger Firma verirrt. Dort wurde das Mädchen völlig entkräftet gefunden. Miu ist – den Zähnen und dem Schwanz nach zu schließen – 7 Wochen alt, wiegt aber kaum mehr als unser 3 Wochen alter Fritz. Ein Abszess im Mundraum war daran sicher nicht unschuldig. Dieser wurde nun behandelt und die Kleine wird ganz vorsichtig an ein paar Kalorien mehr gewöhnt. 

14.4. Vergangenen Montag bekam ich abends noch ein adultes Männchen in schlimmem Zustand. Laut der engagierten Finderin drehte er sich im Kreis, weswegen ich ein Schädel-Hirn-Trauma vermutete. Bei der genaueren Betrachtung entdeckte ich jedoch, dass von 3 Fingern nur noch ein Klumpen Schorf übrig war. Sah fast aus wie eine Verbrennung. Natürlich bekam das arme Kelchen Schmerzmittel und Antibiotika, aber er hat die Nacht nicht überlebt. 

Am Dienstag fand dann ein Paar im Münstertal einen nur zwei Wochen alten Eichibub. Fritz hat sich die vergangenen Tage schon gut stabilisiert und erholt. Ich teile mir das „Sorgerecht“ mit Dahli, da der Kleine noch alle 3 Stunden (auch nachts) Milch braucht.

Möhrchen und Nougat durften heute Früh in die Außenvoliere von Renée umziehen.

Esquilo und Lisboa haben noch Verstärkung durch ein gleichaltriges Eichimädchen bekommen. Fallentina war bei Esther in Neustadt abgegeben worden.

Leon, Nicki und Mina haben eine Außenvoliere bei mir bezogen und finden mich mittlerweile blöd. Heftiges schimpfen, wenn ich komme 🙂  Aber das soll ja so sein kurz vor der Auswilderung.

Frodo ist weiterhin Intensivpatient bei Carolin.

Hotte, Kaan und Fluse sind auch schon in einer Außenvoliere – bei Yvonne.

Auch Frieda, Manu, Jonathan, Hannes, Ruben, Henri und Carla geht es prima!

8.4.: Drei Neuzugänge: Coco aus St. Georgen, ca. 6 Wochen, wahrscheinlich abgestürzt. Möhrchen aus Littenweiler, ca. 7 Wochen, von Krähen attackiert und entsprechend panisch. Emilia vom Feldberg, gute 5 Wochen, Mama verloren. Emilia und Coco werden heute noch von Rosie übernommen. Die beiden Mädels sind sehr unterschiedlich: Coco wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Ersatzmilch, während Emilia schon bei der ersten Fütterung ganz brav getrunken hat. 

Möhrchen ist mit Nougat zusammen in eine Zimmervoliere bei mir gezogen. Nougat hat nach 5 Tagen Behandlungen endlich seinen Schnupfen überwunden.

Auch allen anderen Findlingen geht es gut, sie wachsen, gedeihen und werden aktiver. Esquilo und Lisboa haben die Augen geöffnet und wiegen mittlerweile proppere 100g – was Durchschlafen für Hörnchen und Pflegemama Steffi bedeutet.

Nur Frodo macht uns Sorgen: die Schwellung am Gelenk ist ein Abszess. Auch der Knochen ist angegriffen. Pflegemama Carolin tut alles, was möglich ist.

3.4.: Frieda, Manu, Jonathan, Hannes und Ruben haben wir gestern in die Auswilderungsvoliere von Nicole nach Weil gebracht. Dort können sie nun noch 4 Wochen in Sicherheit rennen, springen und spielen, bevor es zurück in die Natur geht.

Auch Henry und Carla sind in die Auswilderung umgezogen – die beiden verbringen die nächsten 4 Wochen bei Ursula und Bruno in Appenweier.

Auf dem Rückweg haben wir gleich noch ein 6 Wochen altes Eichhörnchen aus Weingarten aufgegabelt, dass eine starke Atemwegsinfektion hat. Nougats pfeifende Atemgeräusche sind durchs halbe Haus zu hören. Aber es geht schon wieder aufwärts: er hat Appetit, auch wenn das Trinken mit verstopfter Nase schwierig ist.

Morgen bzw. übermorgen werden Leon, Mina und Nicki von ihren Pflegemamas zu mir zurück gebracht, wo sie bald in die Außenvoliere umziehen werden. Frodo hat leider ein geschwollenes Gelenk und eine nicht sehr schöne Zahnstellung, weshalb er intensiver von Carolin versorgt wird und vorerst von seinen Geschwistern getrennt ist.

Esquilo und Lisboa geht es gut, vielleicht bekommen sie noch Verstärkung durch ein ungefähr gleich altes Hörnchen, das gestern bei Esther in Neustadt abgegeben wurde.

Hotte, Kaan und Fluse finden die Menschheit eher erschreckend und werden wohl bald in eine Außenvoliere umziehen, da sie auch schon genug selbständig fressen.

30.3.: Dramatische Rettungsaktion am gestrigen Karfreitag in der Schillerstraße in Freiburg: eine Eichhörnchenmutter hatte mal wieder einen Kobel an einer schlechten Stelle auf einem Balkon gebaut – die Kleinen hätten die Hauswand runterklettern müssen (was sie oft nicht schaffen). Zudem tauchte Mama nun auch nicht mehr auf. Ein Kleines hatte Kathi, die als erste aus unserer Gruppe dort war, schon im Hausflur eingefangen, als ich ankam. Ein Geschwisterchen hatte sich in einem Raum mit aufgesetztem Feuerholz hinter der dritten Reihe und ganz unten versteckt. Dort kamen wir nur mit Turnübungen, Verrenkungen und Umsetzen des Holzes dran. Für den Riesenschreck aber sorgte das dritte Geschwisterchen. Beim Anstoßen des Kobles mit dem Kescher, um zu prüfen, ob noch ein Tier darin war, kam es heraus, fiel aber nicht in den Kescher, sondern kletterte einen Balkon höher. Dort fiel es in ein  nach oben offenes ungesichertes Regenabflussrohr – wir hörten es durch das Fallrohr, das am „ursprünglichen“ Balkon vorbeilief, nach unten rutschen. Schnellstmöglich in den Hof geflitzt, stellten wir fest, dass das Fallrohr im Boden verschwand! 50 cm daneben war ein Gitter, darunter Schmutzwasser. Da erschien nun das Eichhörnchen wieder. Das Gitter aber klemmte und wir fürchteten schon, dem Kleinen beim Ertrinken zusehen zu müssen. Aber Kathi hatte schnell ein Eisenstück gefunden, mit dem wir das Gitter aufhebeln konnten und das Hörnchenkind zu fassen bekamen. Puh! Alle drei geretteten Tiere sind Jungs, ca. 6 Wochen alt und haben von Kathi, von der sie vorerst auch aufgepäppelt werden, die Namen Hotte, Kaan und Fluse bekommen. 

29.3.: Schon am Montag diese Woche wurde eine Eichhörnchenmutter in March überfahren. Ein aufmerksamer Anwohner hatte sie die letzten Tage beobachtet und ein Blick in den Kobel brachte tatsächlich zwei nun verwaiste, knapp 3 Wochen alte Eichhörnchenjungs zu Tage. Die beiden (Esquilo und Lisboa) werden nun von Steffi in Sexau liebevoll aufgezogen.

Die fünf aus St. Peter klettern munter in meiner Zimmervoliere herum – auch Manu, dessen Arm gut verheilt ist – und werden nächste Woche schon in eine Auswilderungsvoliere in Weil verlegt. Vor allem die vorwitzige kleine Frieda wird mir fehlen. Sie hopst mir immer als erste entgegen, wenn Milchzeit ist.

Leon, Frodo, Nicki, Mina, Henry und  Carla sind bei ihren jeweiligen Pflegemamas auch alle schon in Zimmervolieren umgezogen. Frodo hat eine ungleiche Abnutzung der Schneidezähne, da müssen wir die nächsten Tage mal angleichen und hoffen, dass es dann besser wird. Immerhin sind die 3 Krähenopfer von der Dreisam nicht mehr so panisch.

Mal sehen, wie viele Neuzugänge das Osterwochenende bringt…..

18.3.: Bella hat es leider doch nicht geschafft.

Die 5 aus St. Peter sind aber alle fit und dürfen demnächst sogar schon in die Zimmervoliere umziehen.

Gestern hagelte es Neuzugänge: Den Anfang machte Leon aus Landwasser, ein 6-7 Wochen altes Hörnchen mit verkrusteter Nase und gebrochenem Schwanz. Kurz danach wurden in der Oberau drei Eichhörnchen von Krähen aus dem Kobel gezogen. Frodo, Nicki und Mina sind 5-6 Wochen alt, fast unverletzt, aber total panisch. Gegen Abend gab es noch zwei komplett verflohte Findlinge an der Uniklinik: Henry und Carla, ca. 5 Wochen.

Die Pflege der Neulinge wurde auf mehrere Schultern verteilt: Leon und Mina werden von Dahli versorgt, Nicki und Frodo von Rosie und Henry und Carla von Britta. Wie toll unser Netzwerk da wieder funktioniert hat!

13.3.: Nun ist noch ein weiteres Baby im selben Alter dazugekommen. Bella wurde in Lahr einer Katze abgenommen. Sie hat tiefe Bisswunden davongetragen und war sehr am Kämpfen, aber langsam scheint es bergauf zu gehen.

Die fünf Geschwister aus St. Peter sind alle wohlauf.

10.3.: Die Babysaison hat begonnen. Am Mittwoch Abend haben wir 5 Eichhörnchenbabys aufgenommen. Der Baum mit dem Kobel darauf war in der Nähe von St.Peter gefällt worden und leider ist das Muttertier nicht mehr aufgetaucht. Somit werden Jonathan, Manu(el), Ruben, Hannes und Frieda nun von Lara und mir aufgepäppelt. Bis auf Manu, der Elle und Speiche gebrochen hat, sind die Geschwister unverletzt. Nach dem üblichen anffängleichen Widerwillen gegen die Ersatzmilch wird nun eifrig genuckelt. Und die Augen öffnen sich auch schon. 

Die fünf ausgewilderten Hörnchen bei mir kehren noch fast täglich ins „Hotel Mama“ zurück!

4.3.: Leider ist Taro gestorben. Eine Einblutung ins Auge wies darauf hin, dass er wohl schwerere Gehirnverletzungen hatte. 

1.3.: Heute habe ich ein erwachsenes männliches Eichhörnchen aufgenommen. Es hat wohl eine schweres Schädel-Hirn-Trauma (ein Frontzahn fehlt, die Nase blutet und es kann nicht mal sitzen). Ich hoffe, Taro (jap. „erster Sohn“) erholt sich. 

Die Überwinterer Larch, Tiny, Jana, Jari und Kenzi dürfen voraussichtlich schon am Wochenende in die Freiheit. Bisher habe ich die Überwinterer erst Mitte oder Ende März raus gelassen, aber nach dem Rekord-Februar sind die Knospen schon weit und somit wäre Futter da. Tara muss wahrschinlich noch da bleiben, da sie irgendein motorisches Problem hat, das ich noch nicht genau identifizieren kann. Eddi und Ella, die bei Caro überwintert haben, sind seit dieser Woche auch in einer Auswilderungsvoliere.

26.2.: Vergangenes Wochenende gab es auch in unserem Einzugsgebiet den ersten abgestürzten Kobel der Saison. Mit Tipps am Telefon und dem Zusenden eines „Eichhörnchenbaby-Gejammers“ als Audiodatei an die Finder konnten wir die Hörnchenmutter jedoch dazu bewegen, ihre 4 Kleinen eins nach dem anderen zu holen. Wie die meisten Eichhörnchen hatte Mama wohl einen zweiten Kobel und konnte die Babys, nachdem sie sie wiedergefunden hatte, dorthin umquartieren.

Ein adultes Eichhörnchen mit Oberschenkelbruch konnten wir an eine Station im Schwarzwald vermitteln. Mittlerweile ist das Tier operiert und auf dem Weg der Besserung.

Bis es hier richtig losgeht, organisieren wir – wie schon im vergangenen Jahr –  eine Transport mit Nüssen und Milchpulver an die „Heimat für gerettete Tiere“ in LVIV (Ukraine). Alles, was in den nächsten Wochen bei mir ankommt, kommt mit auf die Palette!

8.2.: Während in Stuttgart die Saison mit dem Fund 5 nackter winziger Hörnchenbabys schon angefangen hat, ist bei uns noch Ruhe. Lediglich eine Siebenschläferdame, die aus der Winterruhe gerissen wurde, haben wir in den letzten Wochen aufgenommen. Sie lebt aktuell in Renées Außenvoliere und schläft hoffentlich bald mal noch ne Runde bis April. 

23.1.: In der Zeitschrift #heimat Schwarzwald ist ein schöner Bericht über die Auffangstation erschienen.

Ansonsten ist noch Eichhörnchen-Winterruhe. In den Volieren bei Caro und mir turnen Eddi, Ella, Larch, Kenzi, Jana, Jari, Tini und Tara herum und warten auf das Frühjahr und die Freiheit – die 8 waren im Herbst noch zu klein für die Auswilderung. Und meine 3 behinderten Hörnchen Montana, Betti und Lotta sind auch wohlauf!